Hoher Administrationsaufwand

Was die Next Generation Firewall kann

03. Mai 2012
Von Michael Kallus
Next Generation Firewalls erhöhen die Sicherheit, aber auch den Verwaltungsaufwand. Dennoch scheinen sie sinnvoll, denn die größte Bedrohung sind nicht mehr Hacker.

Wer nur eine einzige Änderung im System vornimmt, ohne die internen Prozesse zu beachten, riskiert einen Ausfall. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 180 Teilnehmern der RSA-Konferenz 2012 in San Francisco, der weltweit größten Sicherheitsmesse.

Die Hitliste der Bedrohungen: Mangelnde Einsicht in Komponenten, Änderungen außerhalb der Prozesse und falsches Change Management werden mehr gefürchtet als Hackerangriffe.
Die Hitliste der Bedrohungen: Mangelnde Einsicht in Komponenten, Änderungen außerhalb der Prozesse und falsches Change Management werden mehr gefürchtet als Hackerangriffe.
Foto: algosec

55 Prozent der Befragten berichteten, dass in ihrem Unternehmen eine Systemänderung außerhalb der Prozesse einen Ausfall zur Folge hatte. Weitere 20 Prozent gaben an, eine solche Änderung habe zu Datenverlust geführt.

Das wirft die Frage auf, ob die größten Risiken für die IT-Sicherheit nicht doch im Unternehmen selbst liegen. So befragte der US-Sicherheitsanbieter Algosec die Messeteilnehmer nach ihrer Einschätzung: 29 Prozent der IT-Sicherheitsbeauftragten und IT-Techniker nannten an erster Stelle einen fehlenden Einblick in NetzwerkeNetzwerke und den zugehörigen Anwendungen als höchstes Risiko. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Weitere 27 Prozent hielten den Blick auf unternehmensinterne Brennpunkte als wichtigste Aufgabe. Erst an dritter Stelle liegt die Bedrohung durch Hacker: Nur 20 Prozent der Befragten halten Attacken von außerhalb des Unternehmens für die größte Gefahr. Somit, so folgert Algosec, sei die IT-Sicherheit mehr ein Job innerhalb des Unternehmens.