Forrester: Neue Anforderungen

Was die Rolle des CIO verändern wird

23. Dezember 2010
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die saubere Ausführung von Prozessen und Services ist künftig die wichtigste Aufgabe von CIOs. Kosten zu senken wird dagegen unwichtiger. So lautet zumindest das Fazit einer Forrester-Analyse.
Welche Themen nach Meinung von Entscheidern an Bedeutung gewinnen.
Welche Themen nach Meinung von Entscheidern an Bedeutung gewinnen.
Foto: Forrester

"Du musst doch nur den Nippel durch die Lasche ziehn…" trällerte Mike Krüger in den 1980-er Jahren. Des Barden Blödelei auf komplizierte Vorgänge (das Öffnen einer Senf-Tube beispielsweise) dürften CIOs künftig öfter im Ohr haben. Sie mutieren nämlich zu Chief Prozess Officers, wie der US-Analyst Forrester behauptet.

Hintergrund ist eine Befragung von rund 2.800 IT-Entscheidern, ergänzt um Gespräche mit 140 CIOs. Es ging darum, welche ihrer Aufgaben an Bedeutung gewinnen und welche verlieren. Fazit der Studie "What's Driving Demand For Key IT Roles?": Unternehmen erwarten von CIOs, dass sie für sichere, konsistente und effiziente Prozesse und Services sorgen.

Dabei hat das Thema Sicherheit nach Einschätzung der Befragten oberste Priorität. 41 Prozent erwarten, dass Security an Bedeutung gewinnt. Nur sechs Prozent sehen eine abnehmende Relevanz.

40 Prozent der Befragten erwarten eine wachsende Bedeutung von Projekt-Management. 36 Prozent zählen außerdem Business-Analysen und weitere 34 Prozent Daten-Management zu den immer gefragteren Aufgaben eines IT-Entscheiders. Jeder Dritte fügt Stratgie und Planung an.