Preise laut BFL-Leasing

Was gebrauchte Hardware kostet

04. April 2005
Horst Ellermann ist Herausgeber des CIO-Magazins.
Die Leasing-Gesellschaft BFL hat aus ihren Unternehmensdaten sowie aus erzielten Wiederverkaufswerten bei Ebay und Amazon Durchschnittspreise für gebrauche Hardware errechnet.

Mehr als 400000 Geräte fließen in die Berechnung der Gebrauchtwaren-Preise ein. Monatlich kommen mehr als 10000 hinzu. Damit fußt der BFL-IT-Index auf einer Datengrundlage, die valide Aussagen zu Desktops, Notebooks und Monitoren liefert. Analog zur "Schwacke-Liste für gebrauchte Autos können CIOs im IT-Index den derzeitigen Wiederverkaufswert ihrer Alt-Geräte ermitteln. Sie können aber auch Prognosen anstellen lassen, wie viel ihre Geräte in Zukunft noch wert sein werden. Da BFL als Spezialist für Informations- und Kommunikationstechnik seit längerem den Markt beobachtet, kann die Leasing-Gesellschaft auch Trendaussagen über Verkaufswerte aller gängigen Marken treffen.

Eine Berechnungsmaschine im Internet fordert dabei den Besitzer auf, Angaben zu Gerätetyp, Hersteller und technischen Details in eine Maske mit vier bis sieben Eingabefeldern zu tippen. Die Ergebnisse sind dann unterteilt in Einkaufs- und Verkaufspreise der Händler sowie in die durchschnittlich erzielten Auktionspreise, die BFL mit Hilfe von Ebay-Daten ermittelt.

Auch wenn Wiederverkaufswerte für gebrauchte Hardware keine besonders große Rolle im Budget eines CIO spielen, so kann er mit dem neuen BFL-IT-Index doch schnell einen Überblick über zu erzielende Preise erlangen. Das CIO-Magazin hat sich deshalb entschieden, das Berechnungs-Werkzeug mit in seine Toolbox aufzunehmen. Unter www.cio.de/tools finden IT-Verantwortliche den BFL-IT-Index. Er wird stetig aktualisiert und enthält die neuesten Werte zu Desktops, Notebooks und Monitore, unterteilt in LCD- und CRT-Bildschirme. Eine Ausweitung des Gebrauchtwaren-Rechners auf kleine Server ist angedacht. Richtig spannend wird die ebenfalls geplante Auswertung von Secondhand-Software.