CeBIT-Trends 2006

Was IBM, Intel, SAP und Microsoft auf der CeBIT zeigen

02.03.2006
Von Hermann Gfaller

Intels zweites Thema ist seine Viiv-Technik für das digitale Wohnzimmer. ViiV (ausgesprochen „Weif“) steht für Vitality (Lebensfreude) und Vibrancy (Lebendigkeit). Anwender sollen mit darauf basierenden Entertainment PCs und mobilen Geräten Bilder, Musik, Filme und andere Inhalte laden, ansehen und verwalten. Um für Content zu sorgen, hat Intel in den USA bereits eine Reihe von Partnerschaften geschlossen. Hier zu Lande sind T-Online und der Bertelsmann-Konzern im Boot. Dell liefert bereits erste Geräte mit Viiv-Technik aus.

Das Geschäftsfeld ist heiß umkämpft. Die Palette der Mitbewerber reicht von AMD mit „Life”, Internet-Spezialisten wie GoogleGoogle und Softwerkern wie MicrosoftMicrosoft über Rechneranbieter wie HPHP und AppleApple zu Spezialisten für die Unterhaltungsindustrie wie Philipps und Sony. Hier werden auch Partner und Kunden leicht zu Konkurrenten. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu HP auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Zum guten Cebit-Ton gehören seit vergangenem Jahr Lösungsszenarien. Hier hat sich Intel für ein Beispielkrankenhaus entschieden, das Intel-Technik im Einsatz für Diagnostik, Computertomographie und als Ersatz für Krankenblätter zeigt. Schließlich freut sich der Chip-Hersteller darüber, dass Automobilhersteller BMW intern und bei den Händlern die Hardware auf Intel-Basis vereinheitlichen möchte. Dafür wird das Unternehmen gern Formel-1-Sponsor für den BMW Sauber F1. Als Blickfang für den Messestand eignet sich das Geschoss definitiv.

Halle 2, C46

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