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Tablets, IT-Dienstleister, IT-Kosten

Was IT-Entscheider bewegt

14. März 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
IT-Verantwortliche investieren in diesem Jahr mehr in Forschung und Entwicklung. Um Kosten zu senken, konsolidieren sie ihre Infrastruktur, harmonisieren Geschäftsprozesse und machen IT-Prozesse effizienter. Das ergab eine Umfrage vom Handelsblatt und Droege &. Comp.

Im Durchschnitt steigen IT-Budgets im laufenden Jahr um 3,6 Prozent. Wie die IT-Studie 2011 von Handelsblatt und der Unternehmer-Beratung Droege & Comp. ermittelte, fließt ein großer Teil des Geldes in den Bereich Forschung und Entwicklung. Das ist ein Unterschied zum Vorjahr, als vor allem Infrastruktur-Projekte wie Datenbanken, NetzwerkeNetzwerke und Server im Vordergrund standen. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Durch Tablets investieren IT-Verantwortliche 2011 mehr in Forschung und Entwicklung.
Durch Tablets investieren IT-Verantwortliche 2011 mehr in Forschung und Entwicklung.
Foto: Apple/Samsung

Die Studienautoren erklären diese Wende mit der überraschend schnellen Durchdringung der Unternehmen mit mobilen Geräten wie dem iPadiPad. Die Tablets ermöglichen neue Geschäftsideen, beispielsweise Apps. Neben den Investitionen in die Forschung und Entwicklung steigen auch die Budgets für Arbeitsumgebungen. Alles zu iPad auf CIO.de

Microsoft dominiert weiter

Unverändert gehen die befragten IT-Verantwortlichen aber davon aus, dass MicrosoftMicrosoft weiterhin das dominierende Betriebssystem sein wird. 81 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass sie 2014 mit dem neuen System Windows 7 von Microsoft arbeiten werden. Das Apple-Betriebssystem Mac OS liegt bei nur einem Prozent. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Die Studienautoren zeigen sich überrascht vom Ergebnis, dass IT-Verantwortliche trotz anhaltendem Kostendruck auf Anbietervielfalt setzen. So hat zum Beispiel der größte IT-Lieferant in der Automobilindustrie am IT-Budget einen Anteil von 38 Prozent.