IDC: Positive Effekte auf User-Produktivität und IT-Ausgaben

WDS zahlt sich schon nach einem guten halben Jahr aus

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
CIOs sind für fortschrittliche Technologien wie Wide Area Data Services (WDS) naturgemäß empfänglich. Gegenüber dem Management müssen sie aber rechtfertigen, was ein Einsatz an Business-Wert bringt. Sie können nun auf eine Analyse von IDC verweisen, die das Sparpotenzial beziffert. Demnach senkt WDS alleine die Kosten für Hardware, Software und Bandbreite um durchschnittlich 47.000 US-Dollar für 100 Nutzer nach drei Jahren. Und das ist nur ein Drittel des messbaren Nutzens für die Anwender.
In drei Jahren läppert sich der Business-Wert von WDS laut IDC auf durchschnittlich knapp 158.000 US-Dollar zusammen. Den größten Anteil davon bildet die gesteigerte Produktivität der User.
In drei Jahren läppert sich der Business-Wert von WDS laut IDC auf durchschnittlich knapp 158.000 US-Dollar zusammen. Den größten Anteil davon bildet die gesteigerte Produktivität der User.

Die Analysten umreißen klar, worin die strategische Bedeutung von verbesserten und beschleunigten Daten-Transfers in Wide-Area-Netzwerken (WAN) liegt: Die Zahl der mobilen Mitarbeiter weltweit geht immer mehr in Richtung einer Milliarde. Rund um die Uhr greifen sie von ihren Laptops auf Web-basierte Unternehmensanwendungen zu. Applikationen wie Enterprise Resource Planning (ERPERP) und Customer Relationship Management (CRMCRM) wiederum berühren unmittelbar kritische Business-Prozesse. Sicherheit und ein bestmögliches Service-Niveau im Netzwerk bleiben somit eine ständige Herausforderung. Und dann ist ein großer Teil der Anwendungen immer noch auf Local-Area-Netzwerke (LAN) zugeschnitten. Für die geringe Bandbreite von WAN sind sie nicht gemacht. Alles zu CRM auf CIO.de Alles zu ERP auf CIO.de

Da macht allein schon das Automatisierungspotenzial WDS-Angebote zu intelligenten Lösungen. Sie finden von selbst heraus, wie sich über Transmission Control Protocol (TCP) laufende Anwendungen maximal beschleunigen lassen. Zum Tragen kommt diese Fähigkeit umso mehr, je komplexer eine IT-Infrastruktur ist. So können Anbieter ihre Anwendungen bei Bedarf zu einer enormen Leistungsstärke bündeln. Sie lässt sich so zu einer Transfergeschwindigkeit von vier Gigabit pro Sekunde steigern. Überdies unterstützt so ein WDS-Cluster bis zu eine Million TCP/IP-Verbindungen gleichzeitig.

Nicht überraschend, dass diese automatische Beschleunigung vor allem die Produktivität der Nutzer beträchtlich erhöht - auch wenn WDS-Potenziale nicht auf die Weise gekoppelt werden. Zu 47.000 US-Dollar an reduzierten Kosten kommen laut IDC-Studie ebenfalls für 100 Anwender nach drei Jahren 103.000 US-Dollar an Mehrwert durch eine gesteigerte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Das heißt, jeder mobile Nutzer benötigt für seine bisherige Jahresarbeit 10,6 Stunden weniger.

158.000 US-Dollar sparen

Weitere positive Effekte ergeben sich unter anderem durch eine höhere IT-Effizienz und Einsparungen bei IT-Operationen. Der Spareffekt beläuft sich nach Angaben von IDC unter den verwendeten Parametern auf insgesamt 158.000 US-Dollar. Ebenfalls für einen Zeitraum von drei Jahren haben die Analysten einen durchschnittlichen Return on Investment von 484 Prozent errechnet. Auszuzahlen beginnen sich Investitionen in WDS im Schnitt nach 7,3 Monaten.

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