Features nicht in die bestehende Umgebung integriert

Web 2.0: Der gewinnbringende Nutzen bleibt aus

27. September 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Jeder vierte Entscheider ist laut einer McKinsey-Umfrage mit seinen Investitionen in Web 2.0-Konzepte unzufrieden. Kein Wunder, entgegnet Anbieter Red Dot: Die Features sind häufig nicht in die bestehende Umgebung integriert. Fünf Tipps sollen zeigen, wie es besser geht.

Am grundsätzlichen Sinn von Web 2.0 zweifelt wohl keiner mehr, wie der Einsatz von Blogs, Foren und Wikis zeigt. Geht es aber um den konkreten Nutzen, kühlt die Begeisterung merklich ab. In der McKinsey-Studie hat denn auch jeder Vierte unter mehr als 2.800 Entscheidern weltweit angegeben, die Budgets einzufrieren oder sogar zu senken.

Der Grund dafür liegt aus Sicht von Red Dot, Anbieter für Web-Content-Management-Systeme, auf der Hand. Aus Sicht des Unternehmens ragen Web 2.0-Lösungen üblicherweise wie vereinsamte Inseln aus dem Meer an Wissen, das durch die Firma strömt. Außerdem seien Online-Redakteure mit dem Einbau der Informationsangebote oft überfordert, so dass immer ein IT-Experte Unterstützung geben müsse. Folge: Der gewinnbringende Nutzen bleibt aus.

Red Dot ist nun ausgezogen, den Entscheidern die Furcht zu nehmen. Fünf Tipps sollen Web 2.0 zum Umsatzbringer machen:

  • Eine integrierte CMS-Lösung mit Web 2.0 als strategische Investition betrachten. Wikis und Blogs bieten Zugriff auf das Wissen von Mitarbeitern, auch wenn sie das Unternehmen längst verlassen haben (Stichwort Baby-Boomer Generation, die in den nächsten zehn Jahren in Ruhestand geht),