Nutzung sozialer Netzwerke in Unternehmen

Web 2.0 forciert Geschäft

26. November 2008
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Viele Manager sind davon überzeugt, dass sich die innerbetriebliche Nutzung von Web-2.0-Anwendungen negativ auf die Produktivität und das Geschäft auswirken. Eine aktuelle Analyse räumt mit diesen Vorurteilen auf und zeigt die vielfältigen Vorteile des Einsatzes von sozialen Netzwerken in Unternehmen.

Durch die Nutzung von Web-2.0-Anwendungen ergeben sich für Unternehmen mehrere positive Effekte. Social-Software-Anwendungen stärken die Innovationskraft, verbessern die Zusammenarbeit zwischen den Angestellten und tragen so - entgegen vieler Vorurteile - zu einer höheren Arbeitsproduktivität bei. Daher sollten Vorstände und Geschäftsführer in ihren Unternehmen die Nutzung sozialer NetzwerkeNetzwerke erlauben beziehungsweise sogar fördern. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung "network citizens. power and responsibility at work" des Service Providers Orange Business. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Freier Zugang zu Web-2.0-Anwendungen

Eine zentrale Herausforderung in der heutigen Zeit ist, wie Firmen auf die Möglichkeiten und Chancen neuer Social-Network-Technologien reagieren. Da eine vollständige Sperrung von Internet-Diensten wie FacebookFacebook oder Youtube weder durchsetzbar noch praktisch durchführbar ist, sollte das Management klare Richtlinien sowie Zeitbeschränkungen für die Nutzung von Web-2.0-Angeboten einführen. Alles zu Facebook auf CIO.de

Viele Firmenchefs hätten bereits erkannt, dass bei Mitarbeitern die private und geschäftliche Nutzung von Web 2.0-Anwendungen untrennbar miteinander verbunden sind. Sie räumen daher ihren Angestellten größere Freiheiten bei deren Nutzung ein, was sich der Untersuchung zufolge positiv auf die Geschäftstätigkeit auswirkt. Da in sozialen Netzwerken die Grenze zwischen privaten und geschäftlichen Kontakten verschwimmt, können sich hier zudem harmonische Geschäftsbeziehungen zu Partnern und Kunden entwickeln. Restriktionen dagegen verhinderten den Zugang zu einer Vielzahl potenziell nützlicher Kontakte.

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