Rechenzentrum der Zukunft

Welche Trends das Data Center verändern

15. Januar 2010
Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
Das Rechenzentrum der Zukunft wird schneller und effizienter auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren.

Komplex, träge und teuer. Die IT im klassischen Rechenzentrum hat ein Imageproblem. Doch was in der Vergangenheit nur gelegentlich Anlass zur Kritik gab, ist für etliche IT-Abteilungen zur existenziellen Frage geworden. Können sie im Wettbewerb mit externen Dienstleistern nicht mithalten, werden sie gnadenlos ausgelagert. "Viele Rechenzentren sind heute so beschaffen, dass sie ein Hindernis für Flexibilität und Energieeffizienz darstellen - eine Folge des IT-Wildwuchses während der letzten beiden starken Wachstumsperioden", sagt Frank Bloch, Director Technology Consulting, bei HPHP Technology Services. Vor diesem Hintergrund sehe er bei vielen CIOs "den starken Willen, ihre Rechenzentren technisch und konzeptionell von Grund auf zu renovieren". Alles zu HP auf CIO.de

Allzu optimistisch sollte der HP-Manager aber angesichts der Budgetzwänge vieler IT-Chefs nicht sein. Realistischer scheint ein allmählicher Umbau, wie ihn viele Unternehmen bereits in Angriff genommen haben. Dabei zeichnen sich Trends ab, die die Data Center in den kommenden fünf bis zehn Jahren grundlegend verändern werden. Eine Schlüsseltechnik ist die Virtualisierung.

Zur Startseite