Strategien


Gartner: BI-Speicher wird Analyseplattform

Wende im Data Warehouse

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Data-Warehouses müssen zunehmend analytische Funktionen erfüllen. Die Anbieterlandschaft werde sich im Zuge dessen verändern, erwartet Gartner.
Gartner erwartet für dieses Jahr eine Wende im Data Warehousing. Statt nur große Datenspeicher zu sein, müssten Data Warehouses mehr Analyse-Anforderungen erfüllen.
Gartner erwartet für dieses Jahr eine Wende im Data Warehousing. Statt nur große Datenspeicher zu sein, müssten Data Warehouses mehr Analyse-Anforderungen erfüllen.
Foto: Peter Adrian - Fotolia.com

Noch dienen Data Warehouse-Plattformen üblicherweise als Informationsspeicher für Business Intelligence (BI). Schon im kommenden Jahr werden sie sich zu umfassenderen analytischen Infrastrukturen für operative Analysen, Corporate Performance ManagementPerformance Management und andere Anwendungsformen entwickeln. So lautet zumindest eine Prognose des US-Marktforschers Gartner. Alles zu Performance Management auf CIO.de

Die Analysten beziffern das Jahr 1997 als den Zeitpunkt, zu dem sich Data Warehousing durchzusetzen begann. 2011 werde es den bisher größten Wendepunkt erleben.

Im Tagesrhythmus Transaktionsdaten laden

Gartner schätzt den Markt für Datenbank-Management-Systeme für 2010 insgesamt auf gut 21 Milliarden Euro. Data Warehousing hält daran circa 35 Prozent.

Wer sein Data Warehouse seit 2008 nicht auf Vordermann gebracht hat, sollte es jetzt modernisieren, so Gartner. Dabei sollten Entscheider bedenken, dass Unternehmen zunehmend über Workloads mit Online-Zugang für Transaktionsprozesse (OLTP) verfügen. Daten werden im Tagesrhythmus geladen. Gartner spricht von der Annäherung an einen kontinuierlichen Ladeprozess.