Mittelstand hat Personalbedarf bereits gedeckt

Weniger offene Stellen auf dem IT-Arbeitsmarkt

15. Februar 2005
Von Dorothea Friedrich
Bei den 500 größten IT-Firmen in Deutschland gibt es auch im Februar weniger Stellenangebote als noch im Vormonat. Der IT-Index der Online-Jobbörse Worldwidejobs sank um 7,3 Prozent. Damit setzt sich der negative Trend fort. Erfreulich ist dagegen die Entwicklung bei den großen Beratungshäusern. Hier werden im Vergleich zum Januar 84 Prozent mehr Mitarbeiter gesucht.

Jens Hagendorff, Geschäftsführer der Online-Jobbörse Worldwidejobs, beobachtet seit zwei Monaten einen Rückgang offener IT-Stellen

Bereits im Januar kündigte sich eine Wende auf dem IT-Arbeitsmarkt an. Nach neun Monaten steigenden Mitarbeiterbedarfs ging im Januar die Zahl der ausgeschriebenen Stellen erstmals zurück. Für Jens Hagendorff, Geschäftsführer der Internet-Stellenbörse Worldwidejobs bedeuten die negativen Zahlen jedoch noch keine Trendwende. Nach seinen Beobachtungen haben im vergangenen dreiviertel Jahr vor allem mittelständische Unternehmen neue Mitarbeiter gesucht. "Die werden zu Jahresanfang nicht gleich wieder Neueinstellungen vornehmen", vermutet er.

Bei den Großen der Branche, HPHP und IBMIBM, sei die Zahl der ausgeschriebenen Stellen gestiegen, bei SAPSAP dagegen etwas zurückgegangen, sagte Hagendorff. Die Jobbörse Worldwidejobs untersucht die Websites der 500 führenden deutschen Software- und Systemhäuser, IT- und Internet-Dienstleister sowie IT-Beratungsunternehmen nach Stellenausschreibungen. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

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