Kontrolle bewahren

Wenn der CIO an Burnout leidet

30. Juli 2010
Von Meridith Levinson und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer an Burnout leidet, sollte seine Emotionen vor den Angestellten im Griff haben. Ansonsten gefährdet man Arbeitsmoral und Produktivität aller.

Der BurnoutBurnout eines CIOs kann auch Konsequenzen für seine Mitarbeiter haben. In einem Kommentar für unsere amerikanische Schwesterpublikation CIO.com beschreibt Meredith Levinson Burnout wie eine ansteckende Krankheit, die gesamte Teams infizieren kann. Alles zu Burnout auf CIO.de

Wenn der CIO an Burnout leidet, kann das auch die Mitarbeiter beeinträchtigen.
Wenn der CIO an Burnout leidet, kann das auch die Mitarbeiter beeinträchtigen.
Foto: MEV Verlag

Sie erzählt von den Erfahrungen eines Lesers, der selbst erlebt hat, was mit den Angestellten passiert, wenn der IT-Chef unter Stress und Unzufriedenheit leidet. Schnell beeinträchtige das nämlich die Arbeitsmoral und Produktivität aller.

Deshalb rät die Autorin betroffenen CIOs, vor den Mitarbeitern die eigenen Emotionen zu kontrollieren. Nur so könne man noch eine effektive Führungskraft abgeben.

Sie räumt aber gleichzeitig ein, dass diese Selbstkontrolle manchmal schwerfällt. Denn vom Burnout Betroffene seien häufig so mit sich selbst beschäftigt, dass sie die Nöte und Stimmungen ihrer Mitstreiter kaum wahrnehmen. Levinson interpretiert dieses nach innen Richten als Verteidigungsmechanismus, um sich zu schützen und mit dem Burnout zurechtzukommen.