Trend Event-Driven-Architecture

Wenn Prozesse automatisch laufen

06. Januar 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Im Jahr 2009 steht bei IT-Verantwortlichen laut einer Studie der Aufbau servicebasierter und Event-Driven-Architectures im Fokus. Dadurch lassen sich Geschäftsprozesse, etwa im Kundendienst oder im Einkauf, automatisieren und zugleich die IT-Kosten reduzieren.

Mitarbeiter in Fachabteilungen müssen ihre Arbeit immer schneller erledigen. Zudem sind die Einflussfaktoren, die bei geschäftlichen Abläufen und Entscheidungen zu berücksichtigen sind, in den letzten beiden Jahren komplexer geworden.

Vernetzte und schnelle Entscheidungen

IT-Leiter wollen auf diese Anforderungen künftig mit dem Aufbau ereignisgesteuerter und servicebasierter IT-Architekturen antworten. Viele haben sich bereits mit dem Thema beschäftigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Praktiker beurteilen Ereignisgesteuerte Architektur" des Wiener Software-Anbieters Senactive und identifiziert das Thema als wichtigen IT-Trend für 2009.

Rund drei Viertel der befragten IT-Verantwortlichen rechnen damit, dass ereignisgesteuerte Architekturen in den kommenden zwei Jahren an Bedeutung gewinnen.

Mehr als die Hälfte der befragten IT-Entscheider mit Budgetverantwortung will zudem innerhalb der nächsten Jahre in ereignisgesteuerte IT-Architekturen investieren. Rund die Hälfte der Umfrageteilnehmer hat dafür auch schon das hierfür notwendige Budget bewilligt bekommen.

Zur Startseite