Wenig Zustimmung für Ex-Telekom-CIO

Widerspruch gegen BYOD-Hype

03. Dezember 2012
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
2022 arbeiten acht von zehn Mitarbeitern mit eigener Hardware, wettet Steffen Roehn. Außer CIO.de-Lesern wirft auch eine IDC-Studie Zweifel an der Prognose auf.
Etwa sechs von zehn CIO.de-Nutzern gehen davon aus, dass Arbeitsgeräte auch künftig vom Unternehmen gestellt werden.
Etwa sechs von zehn CIO.de-Nutzern gehen davon aus, dass Arbeitsgeräte auch künftig vom Unternehmen gestellt werden.
Foto: cio.de

Der vieldiskutierte Trend BYOD (für "Bring your own device") spaltet Praktiker wie Wissenschaftler. Steffen Roehn, Ex-CIO der Telekom, hatte im CIO-Jahrbuch 2012 geschrieben, in zehn Jahren brächten 80 Prozent der Deutschen ihr privates IT-Equipment mit in die Firma. Eine These, der nicht jeder zustimmt.

So erklärt in einer CIO.de-Umfrage eine satte Mehrheit von 59 Prozent: "Nein, Arbeitsmittel muss immer noch die Firma stellen." 38 Prozent stimmen Roehn zu. Allerdings sind sie sich nicht ganz einig: Dreizehn Prozent unterschreiben Roehns Aussage, 25 Prozent schränken ein: "Ja, aber nur, wenn ich SmartphonesSmartphones dazu rechne." Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die verbleibenden drei Prozent sind unschlüssig. An der Umfrage haben sich 261 Nutzer beteiligt.

Wer BYOD skeptisch sieht, erhält Unterstützung von Analysten-Seite. Der Marktforscher IDC beispielsweise hat mehr als 120 Business-Entscheider nach ihrem Umgang mit Arbeitsgeräten befragt. Es ging um die geschäftliche Nutzung privater Devices heute und in der Zukunft.