Knowledge Worker

Wie Chefs ihre Mitarbeiter produktiver machen

03. November 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Kopfarbeiter stoßen regelmäßig auf Hindernisse. McKinsey hat die fünf größten Hürden in ihrem Arbeitsalltag identifiziert und verrät, wie man sie überwindet.

"Tun Sie als Chef alles, um die Produktivität ihrer Knowledge Worker zu fördern?", fragen Eric Matson und Laurence Prusak im aktuellen McKinsey Quarterly. Die Frage scheint einfach, aber die wenigsten Führungskräfte können sie beantworten.

Die beiden Autoren berichten, dass Unternehmen weltweit daran knabbern, die Effektivität ihrer Manager zu erhöhen. Das gilt auch für andere Mitarbeiter, deren Aufgabe vor allem in der Interaktion und im Fällen komplexer Entscheidungen besteht. Gerade weil sich der Anteil der Knowledge Worker in Industrieländern immer weiter erhöht, ist das Interesse der Arbeitgeber an der Produktivitätssteigerung immens.

Erschwerend kommt hinzu, dass man die Performance eines Knowledge Workers etwa im Vergleich zu einem Job in der Produktion nur schwer messen kann. Deshalb ist es auch schwierig, Verbesserungen zu messen. Die Autoren finden es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen Trainings und IT-Systeme nach dem Gießkannenprinzip auswählen.

Weil Knowledge Worker durchschnittlich die Hälfte ihrer Zeit mit Interaktionen verbringen, empfehlen Matson und Prusak Firmen, genau an dieser Stelle anzusetzen und Barrieren abzubauen. Denn bei ihren Untersuchungen stellten sie fest, dass jede zweite Interaktion an ein Hindernis stößt. Die Autoren unterscheiden zwischen fünf Barrieren: einer körperlichen, einer technischen, einer sozialen beziehungsweise kulturellen, einer kontextuellen und einer zeitlichen.

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