30 Prozent der Zeit für Mitarbeiterentwicklung

Wie CIOs ihre Mitarbeiter fördern sollten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Personaler warnen davor, Mitarbeiter-Entwicklung in wirtschaftlichen Krisenzeiten hinten anzustellen. Experten geben Ratschläge, wie CIOs künftige Führungspersonen heranziehen. Die Tipps kreisen um eines: Kommunikation.

Zuerst das Geld: 83 Prozent der Teilnehmer einer cio.com-Umfrage nannten Kostensenken als dringlichste Aufgabe eines CIOs in der Krise. Sich um den Nachwuchsmangel zu kümmern, sahen nur fünf Prozent der Nutzer unseres US-Schwestermagazins CIO.com auf der Agenda.

Eine Fehleinschätzung, glaubt Karen Sobel-Lojeski, Lehrbeauftragte an der Stony Brook University. Sie sagt: "Führungskräfte werden sich so oder so herausbilden - die Frage ist, ob man ihre Entwicklung leiten will oder nicht."

CIO.com-Autorin Stephanie Overby hat mit Personalern und CIOs über Nachwuchsentwicklung gesprochen. Die Ergebnisse lassen sich in folgenden Tipps zusammenfassen:

1. Vergessen Sie alles über die Generationen X und Y. Das mit den angeblich neuen Mentalitäten nachkommender Mitarbeiter sei Quatsch, resümmiert Overby die Aussagen ihrer Gesprächspartner. In der IT spiele der Faktor Alter keine Rolle.

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