7 Tipps für Socia Media

Wie CIOs Web-2.0-Projekte steuern sollten

04. Oktober 2011
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Der CIO sollte die Social Media-Aktivitäten im Unternehmen koordinieren. Allerdings: Eine zweite Chance gebe es nicht bei solchen Projekten, warnt Experton.
Hat die Rolle des CIOs im Web-2.0-Zeitalter ausgedeutet: Hellmuth Broda von Experton.
Hat die Rolle des CIOs im Web-2.0-Zeitalter ausgedeutet: Hellmuth Broda von Experton.
Foto: Experton

Web 2.0 ist längst Gegenwart der IT und scheint ihre Zukunft unweigerlich zu prägen – einerseits. Andererseits sind die Gefahren von Social MediaSocial Media gerade in Unternehmen ständig präsent: unkontrollierbarer Informationsfluss, offene Flanken für Datendiebe, überhaupt eine ganze Schar von Risiken für Sicherheit und ComplianceCompliance. Ist Social Media nun letztlich Fluch oder Segen? Experton-Analyst Hellmuth Broda gibt in einer aktuellen Analyse die Antwort: Tendenziell ist Web 2.0 vor allem Segen, weil man als Unternehmen die Gefahren zum guten Teil in den Griff bekommen kann. Eine zentrale Figur dabei ist selbstverständlich der CIO, dem Experton auch einige konkrete Handlungsempfehlungen mit auf den Weg gibt. Alles zu Compliance auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

Dabei schickt Broda voraus, dass die Warnungen vor Gefahren und Risiken berechtigt seien und ernst genommen werden müssten. „Aber im eitaltereitalter der globalen Vernetzung müssen wir uns von der Vorstellung trennen, alles allein technisch lösen zu können“, mahnt der Analyst. Angestellte und Kollegen müssten durch gutes Management, Identifikation mit dem Unternehmen und klare Absprachen einbezogen und mit in die Verantwortung genommen werden.

Auf dieser Grundlage könnten Firmen dann die vielfältigen Möglichkeiten ausschöpfen, die Social Media ihnen biete: von der raschen und flexiblen Kooperation bis zu auch als „internes FacebookFacebook“ bezeichneten angereicherten Mitarbeiterverzeichnissen, vom einfachen Teilen von Information durch Real Simple Syndication (RSS), Wikis und Blogs bis zur einfachen Integration, vom Einfangen von implizitem Wissen in Blogs bis zur Strukturierung der Kommunikation auf Basis von Funktionen statt Hierarchien. Alles zu Facebook auf CIO.de

Niemand muss einen Facebook-Kurs besuchen

„Typischerweise ist die Nutzung solcher Tools intuitiv und partizipativ“, so Broda. „Keiner muss einen Kurs besuchen, um Facebook zu lernen.“ Besonders viel versprechend seien aus Unternehmenssicht die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (B2B) und Öffentlichkeit (B2C).