Strategie für iPad & Co.

Wie eine neue Mobil-Architektur aussieht

29. August 2011
Von CIO Executive Council und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Drei CIOs erläutern, welche Strategie sie bei mobilen Endgeräten verfolgen. In einem sind sie sich einig: Portale, die ursprünglich für die PC-Nutzung entwickelt wurden, sollte man nicht einfach für die mobile Nutzung ummodeln.

Unsere Schwesterpublikation CIO.com hat drei IT-Verantwortliche gefragt, wie sie in ihrer Unternehmens-IT für eine erfolgreiche interaktive mobile Umgebung sorgen.

Vince Kellen, CIO der University of Kentucky: "Unser Ziel besteht darin, so viele der 26.000 Interaktionen unserer Studenten mit der Universität wie möglich auf mobilen Geräten zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir einen Dreijahresplan entworfen. Wir rechnen damit, dass sich so auch das Engagement der Studenten erhöht und sich ihre akademischen Leistungen verbessern.

Studenten der University of Kentucky sollen sich über ihre mobilen Geräte bald auch für Kurse eintragen können.
Studenten der University of Kentucky sollen sich über ihre mobilen Geräte bald auch für Kurse eintragen können.
Foto: Apple

Momentan können Studenten über mobile Geräte Informationen rund um das Leben auf dem Campus abrufen. Bald wollen wir ihnen auf diesem Weg auch den Zugang zu Noten ermöglichen und Kursanmeldungen über mobile Geräte einführen. Außerdem wollen wir eine App entwickeln, mit der man über BlackberryBlackberry, AndroidAndroid, iPhoneiPhone und iPadiPad unsere Lernmanagement-Plattform erreichen kann. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu iPad auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de

Häufig beobachte ich, dass IT-Abteilungen existierende Portale an die Bedürfnisse der Nutzer mobiler Geräte anpassen. Wir planen das Gegenteil. Wir wollen ein Portal für die Nutzer mobiler Geräte entwickeln und dieses dann für PC-Nutzer anpassen. So können wir den Mobil-Nutzern ein viel besseres Interface bieten. Für all diese Aktivitäten müssen wir auch sicherstellen, dass wir über das notwendige Know-How zu mobilen Themen verfügen."