Change Management möglichst früh beginnen

Wie erfolgreiche CIOs komplexe Projekte managen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
IT-Chefs setzen Projekt-Datenbanken, Business Intelligence Tools (BI) und Real-Time-Informationen ein. Außerdem schaffen sie transparente Prozesse für alle Beteiligten. So lautet das Fazit einer Studie von Aberdeen.
Unterschiedliche Vorgehensweisen beim Projekt-Management - "Best in Class" vs. alle anderen Studienteilnehmer
Unterschiedliche Vorgehensweisen beim Projekt-Management - "Best in Class" vs. alle anderen Studienteilnehmer

Die Kunden drängeln, der Zulieferer kommt nicht in die Gänge und Entscheider A kennt die Termine von Entscheider B nicht. "Komplexes Projekt" nennen die Analysten von Aberdeen sowas und sie wissen auch, dass im Schnitt nur 79 Prozent solcher Vorhaben pünktlich fertiggestellt werden. In den anderen 21 Prozent können Bußgelder fällig sein - und auf jeden Fall leidet das Image des Unternehmens. Mit dem richtigen IT-Einsatz und einer straffen Organisation lässt sich das vermeiden, wie Aberdeen in einer Studie herausgefunden hat.

Wie bei dem Marktforscher üblich, werden die Studienteilnehmer nach "Best in Class", Durchschnitt und Nachzügler ("Laggard") kategorisiert.

Dazu ein paar Zahlen: Die Klassenbesten schließen 95 Prozent ihrer Projekte fristgerecht ab, die besonders langsamen Firmen kommen nur auf 54 Prozent. Und während die BiCs eine Ressourcen-Auslastung von 83 Prozent aufweisen, sind es im Schnitt nur 65 Prozent.

Diese Diskrepanzen resultieren zum Teil aus dem unterschiedlichen Einsatz von Technologie, zum Teil aber auch aus der internen Organisation von Arbeitsabläufen.

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