Managementstärke ist besonders stark gefordert

Wie Führungskräfte jetzt Mitarbeiter motivieren sollten

04. Juni 2009
Von Susanne  Rausch
Management und Führungskräfte müssen jetzt motivieren, Gerüchte über zu möglichem Personalabbau zerstreuen und das direkte Gespräch zu suchen. Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, dass die Unternehmensführung sie immer auf dem aktuellen Stand hält.
Susanne Rausch ist Geschäftsführerin von der Personalberatung act value.
Susanne Rausch ist Geschäftsführerin von der Personalberatung act value.

Veränderungsprozesse (Change-Management) sind gerade in Zeiten der Finanzkrise für Führungskräfte im Tagesgeschäft schwierig zu bewerkstelligen. Die Aufgaben sind sehr komplex, und angesichts "Sandwich-Position" vieler Führungskräfte ist ihre Zwangslage recht diffizil: Zeit ist ein sehr knappes Gut und der Druck wird für sie immer größer.

Flurgerüchte verhindern, offensiv kommunizieren

Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Management und Führungskräfte besonders gefordert, ihre Mitarbeiter zu motivieren, Gerüchte zu möglichem Personalabbau zu zerstreuen und das direkte Gespräch zu suchen. Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, dass die Unternehmensführung sie immer auf dem aktuellen Stand hält. Nur dadurch wird sie auch weiterhin eine konstant gute Leistung vollbringen können.

Keine Motivation zu haben ist die größte Gefahr bei Umstrukturierungsprozessen. Daher müssen sich Führungskräfte zunächst fragen: Wie können Mitarbeiter nach Umstrukturierungen wieder motiviert werden?

Anbei einige Ratschläge:

  1. Das Positive herausarbeiten - Was ist gut gelaufen?

  2. Leistungen und Erfolge besonders herausheben und Mitarbeitern ausdrücklich loben.

  3. Sich die Konsequenzen vor Augen führen, wenn das gesteckte Ziel nicht erreicht worden wäre: Was haben wir erreicht und was hätte passieren können, wenn wir an dieser Stelle nicht gehandelt hätten?

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