CIO-Verweildauer rund 4,5 Jahre

Wie man einen CIO-Wechsel überlebt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wer 30 Jahre in der IT arbeitet, erlebt sechs verschiedene CIOs. Das hat die Society for Information Management ausgerechnet. Wenn man beim Führungswechsel den eigenen Job behalten möchte, sollte man sieben Punkte beachten.

"Den" CIO gibt es nicht. Auch bei der Verweildauer im Job weisen CIOs wenige Gemeinsamkeiten auf. Einerseits halten sich 28 Prozent mehr als sieben Jahre auf derselben Position, andererseits bleiben 15 Prozent noch nicht einmal ein Jahr. Das geht aus einer Studie der Society for Information Management unter mehr als 400 CIOs weltweit hervor. Die weiteren Zahlen: 24 Prozent behalten einen Job ein bis zwei Jahre. 18 Prozent bleiben drei bis vier Jahre und 15 Prozent fünf bis sieben Jahre.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt der US-Marktforscher Gartner: Laut einer Studie unter rund 1.500 CIOs lag die durchschnittliche Verweildauer im Job im Jahr 2009 bei vier Jahren und vier Monaten. Diese Zahl habe sich in den vergangenen sieben Jahren wenig geändert. Sie variierte von vier Jahren und drei Monaten bis vier Jahren und neun Monaten.

Keine Angst vor Veränderungen haben

Die Society for Information Management leitet daraus ab, dass ein IT-ler mit 30 Jahren Berufserfahrung sechs verschiedene CIOs erlebt. Nicht immer läuft der Wechsel an der Spitze so ab, wie man sich das wünscht. Wie man seinen Job behält, dafür gibt unsere Schwesterpublikation Computerworld.com sieben Tipps. Diese lauten:

1. Auf dem Status Quo beharren bringt nichts. Der schlimmste Fehler wäre, dem neuen Chef mit den Worten zu kommen: "So läuft das bei uns nicht." Zwar ist Scheu vor Veränderungen menschlich, aber der neue Entscheider will seinen eigenen Weg gehen.

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