Management-Methoden

Wie Operational Excellence funktioniert

29. Dezember 2010
Hartmut Lüerßen ist Partner der Lünendonk GmbH. Die Marktanalyse- und Beratungsschwerpunkte von Hartmut Lüerßen sind Digitalisierung, Trends in der IT-Beratung sowie IT-Service, Engineering Services und Personaldienstleistungen.
Six Sigma, Prozesskostenrechnung, Process Performance Management, 5A oder Target Costing setzen Unternehmen für Operational Excellence (OPEX) ein. Mit OPEX können sie sich permanent verbessern, meint Hartmut Lüerßen von Lünendonk.
Hartmut Lüerßen ist Partner bei der Lünendonk GmbH.
Hartmut Lüerßen ist Partner bei der Lünendonk GmbH.
Foto: Lünendonk GmbH

Sparen ist nicht gleich sparen. Unternehmen, die in der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Hilfe von Operational-Excellence-Ansätzen (OPEX) bei der zügigen Kostenreduzierung die strategischen Ziele des Unternehmens nicht aus den Augen verloren haben, kehrten leichter in eine neue Wachstumsphase zurück.

Es zeigt sich: Auch bei Management-Methoden kommt es erst auf die richtigen Fragen, danach auf die richtigen Ziele und im nächsten Schritt auf die richtigen Werkzeuge und deren professionellen Einsatz an.

In der Herausforderung, ein Unternehmen oder Teile davon dauerhaft wettbewerbs- und überlebensfähig zu gestalten und zu halten, agieren alle Verantwortlichen stets auf unterschiedlichen Zeitebenen. Einerseits muss das Tagesgeschäft laufen für das "Milchgeld", andererseits muss die langfristige Überlebensfähigkeit gesichert werden. Entscheidend für erfolgreiche Langzeitstrategien ist, dass Organisationen bei kurzfristigen Effizienz- und Effektivitätsmaßnahmen keine relevanten Schlüsselkompetenzen und Ressourcen verlieren.

Operational Excellence reicht daher in ihrer Wirkung über temporäre Marktveränderungen und Unternehmensphasen hinaus und zeigt sich als dynamische und kontinuierlich zu pflegende Fähigkeit einer Organisation. Sie ermöglicht es, in einem volatilen Unternehmensumfeld sowohl führend im Wettbewerb als auch hoch profitabel zu sein.

Zur Startseite