Sechs Ratschläge

Wie sich Jobsuchende vor Datenklau schützen

04. September 2012
Von Meridith Levinson und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer einen neuen Job sucht, gibt häufig leichtfertig seine persönlichen Daten her. Cyberkriminelle nutzen das aus. Wir zeigen, wie Sie sich wehren.
Wer auf Jobsuche ist, sollte wachsam sein.
Wer auf Jobsuche ist, sollte wachsam sein.
Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com

Cyberkriminelle haben es beim Identitätsklau vermehrt auf Arbeitssuchende abgesehen. Dabei kommen zwei Maschen besonders häufig vor.

Die eine ist eine Phishing-Mail, die mit Stellenangeboten lockt. Und zwar auf ein gefälschtes Bewerbungsformular, in das die Opfer Name, Adresse, Telefonnummer und ihre Sozialversicherungsnummer eintragen sollen. Häufig erfragen Betrüger auch Bankverbindungen oder lassen sich die Erlaubnis für eine Hintergrundüberprüfung erteilen.

Bei der zweiten Masche treten Betrüger in etablierten Jobportalen als potenzielle Arbeitgeber auf. Sie inserieren eine sehr vage formulierte Stellenanzeige, mit der sie möglichst viele Personen ansprechen. Und im weiteren Verlauf des sogenannten Auswahlprozesses erfragen sie persönliche Informationen.

Unsere amerikanische Schwesterpublikation CIO.com hat sechs Ratschläge zusammengestellt, wie man sich vor Identitätsklau im Internet schützt.

1. Behalten Sie Ihre Kontodaten für sich

Seriöse Arbeitgeber würden Sie nie nach Ihren Kontodaten fragen, bevor ein Arbeitsverhältnis zustande kommt.