Windows XP, Vista, 7

Wie Sie hartnäckige Programme entfernen

21. Dezember 2010
Der C64 legte in den 80er Jahren wohl den Grundstein für meine spätere Karriere als IT-Redakteur. Wie bei so vielen Anwendern dieser Zeit kamen danach Amiga und schließlich der erste Intel-PC ins Haus. Dabei faszinierte mich immer wieder aufs neue der Fortschritt der Technologie. Spannend zu beobachten war die Entwicklung des Internets, das in meinen Studienzeiten noch aus der Startseite von Yahoo und Netscape bestand. Auch an Internet-Tarife mit Minutenabrechnung kann ich mich noch erinnern. Und bald war klar, dass ich für ein Online-Angebot arbeiten möchte - es wurde die PC-WELT. Neben der Evolution des Internets von einem Nerd-Spielzeug hin zum allgegenwärtigen Medium waren und sind vor allem alle Entwicklungen im Bereich Home Entertainment, Gadgets, Konsolen und mehr zu einem Steckenpferd geworden, über das ich immer wieder gerne schreibe. Es ist faszinierend, wie Themen wie beispielsweise das Musik-Streaming von kleinen Start-up-Buden über die Jahre hinweg zu Multimillionen-Dollar-Unternehmen wurden und mehr und mehr zum Mainstream werden. Ich finde es nach wie vor spannend, wie sich die Welt der IT und der Unterhaltungselektronik entwickelt und freue mich schon auf die kommenden Jahre. Mein aktuelles Aufgabengebiet umfasst die komplette Steuerung des Content Management auf pcwelt.de und macwelt.de. Mein Team und ich kümmern uns um die Optimierung und Ausspielung der Inhalte, die Steuerung der Homepages und Newsletter, die Weiterentwicklung der Web-Seiten, SEO sowie die Content- und Traffic-Analysen.
Nicht selten kommt es vor, dass ein Programm zwar in der Liste zum Entfernen auftaucht, sich jedoch selbst nach mehreren Versuchen nicht deinstallieren lässt. Damit ist jetzt Schluss.

Da viele Programme beim Installieren den Windows-Installer benutzen, wird auch standardmäßig eine Konfigurationsdatei angelegt, die Informationen zur Deinstallation enthält. Bei hartnäckigen Programmen, die sich nicht entfernen lassen wollen, fehlt diese Datei oft oder ist defekt, sodass die standardmäßige Deinstallationsroutine gar nicht weiß wo sich die installierten Daten befinden und diese somit nicht entfernen kann.

Die Windows Installer CleanUp Utility.
Die Windows Installer CleanUp Utility.

Um dieses Problem zu umgehen, können Sie versuchen das Programm erneut in dasselbe Verzeichnis zu installieren und dann zu entfernen, da somit wieder eine intakte Konfigurationsdatei erstellt wird.

Falls jedoch selbst das nicht möglich ist, greifen Sie am besten zur Windows Installer CleanUp Utility. Dieses Tool findet die beschädigte Config-Datei und kann diese löschen. Rufen Sie dazu das Microsoft-Tool nach der Installation auf, und wählen Sie aus der Liste „Installed Products“ das störrische Programm aus. Mit einem klick auf Remove wird die Konfigurationsdatei gelöscht, sodass sich das unerwünschte Programm problemlos nochmals installieren und anschließend sauber entfernen lassen sollte.

Spezialfall .NET Framework: Wenn sich das .NET Framework weder aktualisieren noch neu installieren lässt, lohnt ein Blick auf das Tool Dotnetfx Cleanup. Nach dem Öffnen wählen Sie neben "Product to Cleanup" den Eintrag "NET Framework - ALL Versions" und klicken auf "Cleanup Now".

Danach können Sie das .NET Framework neu installieren und mithilfe des Netfx Setup Verifier auf volle Funktionalität prüfen.

Quelle: PC-Welt