USB-Sticks, Passwortklau, Botnetze

Wie Sie Sicherheitsrisiken im Urlaub meiden

20. August 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Eine Studie stellt die Gefahren einzelner Länder vor und gibt Ratschläge, wie Sie sich schützen können.

Urlaubszeit gibt es für Cyberkriminelle nicht. Im Gegenteil. Mancher Urlauber vergisst in der Ferienlaune jegliche Vorsichtsmaßnahme und lässt so Gaunern freie Bahn. Sicherheits-Software-Anbieter Symantec zeigt die Gefahren beliebter Urlaubsregionen und gibt Tipps für mehr Schutz in der Ferienzeit.

Nutzen Urlauber im Internetcafe oder im Hotel einen fremden PC, der nicht ausreichend geschützt ist, können versendete Nachrichten zur Zeitbombe werden. Ist der Rechner infiziert, bekommt der Empfänger der Nachricht die Schädlinge mit den Urlaubsgrüßen gleich mitgeliefert.

Zum Sicherheitsrisiko können auch USB-Sticks werden, wenn der Urlauber Daten vom fremden zum eigenen PC transportiert. Knapp zwei Drittel aller Schadprogramme gelangen auf diesem Weg an ihr Ziel, ergab ein Symantec-Internetsicherheitsbericht im April dieses Jahres.

Spanien. Das beliebte Urlaubsland rangiert europaweit bezogen auf die Aktivität Cyberkrimineller auf Platz drei. Besonders vor Bots muss man sich in Spanien in acht nehmen. Bei dieser Angriffsart belegt es den Spitzenplatz.