Sourcing Day 2014

Wie Unternehmen ihr IT-Sourcing verbessern

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Mit IT-Sourcing beschäftigt sich nahezu jedes Unternehmen und jede zentrale Einkaufsabteilung. Wie es gelingt, die Sourcing-Strategie zu einem Pacemaker zu machen - und nicht zum Bremsklotz - erfahren CIOs, IT-Manager und Einkäufer beim Sourcing Day 2014.
Lebhafte Diskussionen beim Sourcing Day 2013.
Lebhafte Diskussionen beim Sourcing Day 2013.
Foto: Foto Vogt

Am 5. Juni ist es wieder so weit: Im Hotel Bayerischer Hof in München treffen sich Topexperten zum Sourcing Day. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass hier ausschließlich CIOs und Einkaufsmanager für ihresgleichen da sind. Topanwender bestreiten die Workshops und Topanwender sitzen auch im Beirat, um gemeinsam mit den Veranstaltern COMPUTERWOCHE und Lünendonk die richtigen Themen zu finden beziehungsweise die relevanten Fragen zu stellen.

Jetzt anmelden zum Sourcing Day 2014 am 5. Juni 2014 im Bayerischen Hof München

Sechs Themen sollen in diesem Jahr in verschiedenen Workshops diskutiert werden:

  1. Nearshore/Offshore: Wie steuern Unternehmen erfolgreich ihre Dienstleister im Ausland und wie schützen sie dabei ihr geistiges Eigentum? Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Projekte und Entwicklungsmethoden sich überhaupt für Nearshore-/Offshore-Vorhaben eignen und welche Qualifikationen die zentralen Rollen in den Projekt- und Steuerungsteams brauchen.

  2. Agile Entwicklung: Unternehmen möchten flexibler und agiler werden, dabei aber die Kosten unter Kontrolle halten. Wie verträgt sich dieser Anspruch mit Sourcing-Ansätzen? Und wie gelingt die Kostenkontrolle bei agilen Entwicklungsmethoden, wenn Pflichtenhefte zu "fließenden Konzepten" werden? Ebenfalls stellt sich die Frage, wie sich Sourcing-Verträge gestalten lassen, wenn agile Entwicklungsmethoden zum Einsatz kommen.

  3. Strategische Providersteuerung: Wie gelingt es Unternehmen, die Zusammenarbeit mit ihren wichtigen Partnern im Spannungsfeld von Abhängigkeiten, Lernkurven und Compliance vernünftig zu entwickeln? Viele Unternehmen reduzieren die Provider-Steuerung auf Kostenfragen und gehen damit erhebliche Risiken ein.

  4. Fachbereiche, Einkauf und IT rücken zusammen: Budgets und Verantwortung für Business-Prozessveränderungen liegen oft in den Fachbereichen. Das muss der Einkauf bei der Partnerwahl und der Projektvergabe berücksichtigen. Wie lässt sich die Zusammenarbeit im "Buying-Center" erfolgreich gestalten? Und wie lässt sich der Erfolg messen?

  5. Auswirkungen von Cloud Computing und Software as a Service auf die Sourcing-Strategie: Zu viel Geschwindigkeit in den Fachbereichen erzeugt Chaos in der IT. Ist die IT zu langsam, leidet das Business. "Guerilla Sourcing" wird durch Cloud Services leichter, die Anforderungen der Nutzer an Geschwindigkeit und leichten Service-Zugang sind durch Mobile Internet massiv gestiegen. Wie schaffen es Unternehmen, Prozesse und Services über mehrere externe Partner hinweg zu steuern? Welche Kennzahlen sind wichtig in Projekten? Welche Unterschiede gibt es zur Bewertung von Managed Services und Outsourcing-Verträgen? Welche Regeln und Vorgehensweisen empfehlen sich für Fehlersuche bei Ausfällen und Krisensituationen?

  6. Retained Organisation und Fachkräftemangel: Unternehmen, die Teile Ihrer IT-Organisation auslagern und verstärkt auf externe Services auslagern, brauchen Service-Manager und IT-Architekten, die in der Lage sind, Projekte und Services anders zu steuern als in einer hierarchischen internen Organisation. Welche Skills sind hier besonders gefragt? Welche Unterstützung können und sollten die externen Partner leisten, damit die Zusammenarbeit mit der Retained Organisation gut funktioniert?"

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