Strategien


Umstieg auf Windows 10

Windows 10: Die Top 10 Fragen und Antworten

14. Juli 2015
Gregg Keizer schreibt für die Computerworld und beschäftigt sich thematisch vor allem mit Microsoft, Security, Apple und neuen IT-Trends.
Der Gartner-Analyst Steve Kleynhans beantwortet die wichtigsten Fragen zum kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 10.
Windows 10 ist nicht nur ein Betriebssystem-Upgrade, sondern auch eine neue Plattform-Strategie.
Windows 10 ist nicht nur ein Betriebssystem-Upgrade, sondern auch eine neue Plattform-Strategie.
Foto: Microsoft

Der Launch von Windows 10 steht kurz bevor, aber es gibt noch jede Menge offener Fragen dazu.

Die CIO-Schwesterpublikation Computerworld sprach mit dem Gartner-Analysten und Microsoft-Experten Steve Kleynhans und stellte ihm 10 Fragen zum neuen Betriebssystem. Wir geben seine Antworten etwas gekürzt wieder.

Wird sich Windows 10 besser verkaufen als Windows 7? Damals waren nach einem Jahr 22 Prozent aller Windows-PC mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet.

"Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Windows 10 sich besser verkaufen wird als Windows 7 - und zwar aus drei Gründen", so Kleynhans. "Zum einen wird das kostenlose Upgrade dafür sorgen, dass sehr schnell sehr viele Rechner mit Windows 10 bestückt sind. Zum zweiten haben viel mehr Anwender die Option des automatischen Updates gewählt als noch vor sechs Jahren (als Windows 7 auf den Markt kam). Und zum dritten ist Windows 7 zu Windows 10 sehr viel kompatibler als Windows XP zu Windows 7, damit geschieht der Übergang sehr viel nahtloser als damals."

"Allerdings wird die Diffusion in Unternehmen im ersten Jahr nicht sehr viel schneller passieren. Insgesamt gesehen werden die Firmen aber zügiger auf Windows 10 als damals auf Windows 7 umsteigen, schließlich können sie das in den ersten 12 Monaten kostenlos machen. Zudem gibt es weniger Hürden, die Windows 10 nehmen muss, so gibt es etwa keinen neuen Internet Explorer. Unterm Strich werden die Firmen etwas länger brauchen als Endanwender, aber in beiden Fällen wird die Diffusionsrate höher sein als bei Windows 7."