Windows NT verabschiedet sich

Windows XP löst Windows 2000 ab

22. April 2004
Von Patrick Goltzsch
Bei der Entwicklung neuer Programme für Windows zeichnet sich ein Wechsel ab. Erstmals orientieren sich Programmierer mehr an Windows XP als an Windows 2000, so eine Umfrage von Evans Data.

Derzeit sind 33 Prozent der Windows-Entwickler mit Projekten befasst, die unter Windows XP laufen sollen. Der Anteil der Programmierer die auf Windows 2000 zielen, ging auf 31 Prozent zurück, ergab eine Umfrage unter nordamerikanischen Entwicklern. Vor einem halben Jahr klaffte noch eine deutliche Lücke zwischen den Zielplattformen. Damals schrieben 34 Prozent der Befragten Programme für Windows 2000 während nur 22 Prozent Applikationen für XP entwickelten.

Den Erwartungen der Entwickler zufolge wird sich dieser Trend auch im nächsten Jahr fortsetzen. Nur noch zwölf Prozent erwarten dann Windows 2000 als Grundlage, während sich 36 Prozent auf XP konzentrieren. Parallel zu dieser Entwicklung verschwinden Windows NT sowie die für Privatnutzer gedachten Plattformen Windows 98/ME vom Radar der Entwickler. Gleichzeitig wächs die Akzeptanz von Windows 2003, das derzeit einen Anteil von etwa fünf Prozent erreicht.

Die verschiedenen Windows-Versionen
Die verschiedenen Windows-Versionen

Entwickler in Unternehmen vollziehen den Wechsel langsamer nach. Bei der Programmierung für den hausinternen Bedarf steht rangiert nach wie vor Windows 2000 vor Windows XP.

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