Manager-Gehälter-Vergleich in Deutschland

Wo CEOs am meisten verdienen

26. März 2010
Von Nicolas Zeitler
Wer in Dortmund ein Unternehmen leitet, verdient mit 1,8 Millionen Euro fast fünf Mal so viel wie ein Berliner CEO. Am schlechtesten bezahlt werden Chefs von Software-Firmen. Bundesweit liegt das Durchschnittseinkommen von CEOs bei knapp 1,1 Millionen.

Obwohl Berlin Sitz von Unternehmen wie Air Berlin oder dem Axel-Springer-Verlag ist, verdienen Führungskräfte in der Bundeshauptstadt besonders wenig. Im bundesweiten Vergleich ist das GehaltGehalt von Berliner CEOs mit 379.000 Euro im Jahr am geringsten. Chefs aus dem Ruhrgebiet verdienen mit 1,8 Millionen fast fünf Mal so viel und liegen damit an der Spitze. Alles zu Gehalt auf CIO.de

Die Zahlen hat der Bundesanzeiger-Verlag für seine Studie "Managergehälter 2009" ermittelt. Die Autoren untersuchten die Vergütungen von Vorständen der Firmen, die im Prime Standard der Deutschen Börse AG gelistet sind, sich also gegenüber internationalen Investoren aufstellen.

Auf die Spitzenverdiener aus der Region Dortmund folgen Vorstandsvorsitzende aus den Räumen Hannover und Frankfurt am Main, die jährlich zwischen 1,4 und 1,5 Millionen Euro einstreichen. Am zweitschlechtesten bedient nach den Berlinern sind Leipziger Firmenchefs, deren Gehalt um die 550.000 Euro pendelt.

Auffällig: Die Berliner haben mit rund 286.000 Euro gar nicht das niedrigste Festgehalt. Das Fixum der Leipziger CEOs liegt mit 242.000 Euro deutlich darunter. Allerdings bekommen die Sachsen im Schnitt höhere Boni und somit insgesamt auf mehr Geld.

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