Nicht alles ist möglich

Wo das iPad den Laptop ersetzen kann

04. März 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Hardware, Cloud-Dienste und spezielle Apps sind für das iPad nötig, wenn man bei der nächsten Geschäftsreise das Notebook zu Hause lassen will. Aber nicht alles funktioniert auf dem Apple-Tablet.

Wer würde auf Reisen nicht gern die klobige Laptoptasche gegen ein schmales iPad-Case eintauschen. Geht das denn überhaupt? Ist das iPadiPad ein vollwertiger Ersatz für den Laptop? Tom Kaneshige von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com sagt ja - vorausgesetzt man plant geschickt und achtet auf die richtige Hardware, Cloud-Dienste und spezielle Apps. Alles zu iPad auf CIO.de

Wer mit dem iPad 2 auf Geschäftsreise gehen will, muss den Einsatz gut planen.
Wer mit dem iPad 2 auf Geschäftsreise gehen will, muss den Einsatz gut planen.
Foto: Apple

Für jeden ist das iPad aber nicht als Laptop-Ersatz geeignet, stellt Kaneshige gleich zu Beginn klar. Vor allem bei großen Datenmengen kann die Cloud nicht immer Abhilfe schaffen. Wer mit Apps arbeitet, die große Datenmengen verarbeiten oder viele Cache-Dateien notwendig machen, für den ist das iPad nicht geeignet.

"Gehen Sie davon aus, dass Sie alles was Sie gerne tun möchten auch mit dem iPad tun können", sagte Andy Ihnatko, Tech-Kolumnist bei der Chicago Sun-Times auf einer Macworld-Konferenz im Januar. Für jede Einschränkung gibt es Wege, mit der man diese umgehen kann.

1. Die richtige Hardware

Zuallererst benötigt man eine gute Hülle für das iPad. Sie sollte dünn und leicht sein, da man ansonsten auch seinen Laptop benutzen kann. Außerdem ist es wichtig, dass man die Hülle auch als Aufsteller fürs iPad nutzen kann - idealerweise in verschiedenen Winkeln. Bei nur einem einzigen Winkel kann es passieren, dass das Licht so stark blendet. Mehrere Winkel nutzen zum Beispiel auch dann, wenn man im Flugzeug sitzt und die Person im Vordersitz die Rückenlehne zurückklappt.