4 Tipps fürs Zeitmanagement

Wochenendarbeit für CIOs leider üblich

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur eine Minderheit von 14 Prozent der CIOs macht immer pünktlich Feierabend. Der US-Berater Robert Half gibt Ratschläge zum besseren Umgang mit zu viel Arbeit.
Auch der fleißigste CIO kann sich nicht ständig auf die Arbeit konzentrieren.
Auch der fleißigste CIO kann sich nicht ständig auf die Arbeit konzentrieren.
Foto: MEV Verlag

"Des Wörtchen Feierabend, des is a scheenes Wort", sangen Ende der 1980er Jahre die bayerischen Spaßvögel von der Spider Murphy Gang. CIOs dürften das schöne Wörtchen selten hören. Das legt zumindest eine Blitzumfrage des US-Beraters Robert Half unter rund 2300 IT-Entscheidern nahe.

Die Teilnehmer wurden gefragt, wie oft sie Abends oder am Wochenende arbeiten. Jeder Zweite erklärt, das "oft" zu tun. Bei weiteren 23 Prozent kommt es "relativ häufig" vor, bei weiteren zwölf Prozent "unregelmäßig". Lediglich eine Minderheit von 14 Prozent gibt an, nie abends und am Wochenende zu arbeiten. Bemerkenswert ist, dass einer von hundert - also in diesem Falle 23 Umfrageteilnehmer - angeben, sie wüssten es nicht.

Ständige Verfügbarkeit der IT

John Reed, Senior Executive Director bei Robert Half, führt diese Aussagen auf die ständige Verfügbarkeit der IT zurück. So implementieren Unternehmen neue Software gern am Wochenende. Wer über verschiedene Kontinente hinweg für Kunden und Partner arbeitet, braucht einen 24/7-Betrieb - und einen CIO, der notfalls eingreift.

Zur Startseite