6 Tipps für Manager

Woran Sie schlechte Zuhörer erkennen

28. März 2012
Von Kolja Kröger
Die einen lassen keine fremde Meinung gelten, andere verdrehen dem Gegenüber das Wort im Mund: Ein Ex-Berater von McKinsey nennt sechs Typen schlechter Zuhörer.
Ohren zu und durch: Wer nicht richtig zuhört, verpasst wichtiges Feedback.
Ohren zu und durch: Wer nicht richtig zuhört, verpasst wichtiges Feedback.
Foto: ArTo - Fotolia.com

Wer nicht zuhören kann, sieht das Ende seiner Ehe vielleicht gar nicht kommen - oder das Ende seiner KarriereKarriere. Zuhören, schreibt Bernhard T. Ferrari in McKinsey Quarterly, sei das sicherste und effektivste Mittel für Führungskräfte, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das allerdings verlieren viele Top-Manager aus dem Blick, weil sie viel öfter daran arbeiten, ihre eigene Sicht und Meinung besser zu vertreten. Alles zu Karriere auf CIO.de

Fürs bessere Zuhören gibt Ferrari ausführlich Tipps. Wir aber wollen wissen: Woran erkennt man einen schlechten Zuhörer? Sechs Typen identifiziert Ferrari, der einst das New Yorker Büro der Unternehmensberatung leitete und heute seine eigene Beratungsfirma führt.

Zu sehr von sich selbst überzeugt

1. Der Starrkopf will eigentlich nur seine eigene Meinung bestätigt hören. Auch wenn er scheinbar genau zuhört, bereitet er sich dabei im Stillen vor allem auf die nächste, eigene Antwort vor. Vielleicht meint er es sogar gut, doch schüchtert er seinen Gesprächspartner vor allem ein und zerstört immer wieder gute Ideen.

2. Der Trotzkopf hat gar keine Lust aufs Zuhören, weil alle anderen Meinungen ohnehin nicht gelten. Das lässt er seine Mitarbeiter spüren. Es kostet Kraft, zu ihm durchzudringen - und den meisten seiner Kollegen fehlt dafür irgendwann die Kraft. Oder einfach die Lust.