Dienstreisen sind Stress

Work-Life-Balance am Küchentisch

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit dem Laptop zu Hause fühlen sich deutsche Angestellte am wohlsten. Sie erklären, dass mobile Kommunikationstechnologien die Work-Life-Balance verbessern. Dienstreisen sind dagegen Stress.

Von wegen nur junge Leute sind Technik-affin: 73 Prozent der Deutschen zwischen 48 und 65 Jahren halten die Entwicklung hin zu virtuellen Arbeitsplätzen für positiv. Im Schnitt aller Befragten sind es 67 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des HR-Anbieters Kelly Services hervor.

Hintergrund der Studie ist die Frage nach der Work-Life-Balance. 73 Prozent der Teilnehmer halten einen privaten Ausgleich zum Job für "extrem wichtig". Weitere 25 Prozent kreuzten "ziemlich wichtig" an - während zwei von 100 Befragten eine Balance zwischen Beruf und Privatleben überhaupt nicht wichtig ist.

Die Realitäten sehen dagegen anders aus: 58 Prozent der Deutschen sind in diesem Punkt zufrieden - 28 Prozent sind es nicht. Die verbleibenden 14 Prozent geben ein vages "weiß nicht" zu Protokoll.

Dabei sprechen die Befragten modernen Kommunikationsmitteln positive Wirkungen zu: 81 Prozent erklären, durch Mobiltelefone und Laptops produktiver geworden zu sein. 86 Prozent begrüßen es, von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten zu können. Die anderen 14 Prozent lehnen das strikt ab.

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