Verzicht auf Heimarbeit

Yahoo-Managerin sieht Zustimmung für Büropflicht

15. Juli 2013
Die Abschaffung der Heimarbeit bei dem Internetkonzern Yahoo kommt nach Einschätzung der Top-Managerin Jackie Reses bei den Beschäftigten gut an.

"Es war absolut der richtige Weg für uns", sagte Reses am Montag bei der Konferenz DLD Women in München. Viele Mitarbeiter hätten gemerkt, dass es Vorteile bringe, in der Cafeteria auch mal dem Chef über den Weg zu laufen und die Kollegen im Büro zu treffen. Als Personalverantwortliche hatte Reses die umstrittene Neuregelung von Firmenchefin Marissa Mayer mit umgesetzt.

Seit Juni müssen die rund 11 500 Beschäftigten weitgehend auf die früher übliche Heimarbeit verzichten und regulär ins Büro kommen. "Geschwindigkeit und Qualität leiden oftmals, wenn wir von Zuhause aus arbeiten", begründete die Chefetage die neue Richtlinie. Nicht nur in den USA hatte die Wiedereinführung der Präsenzkultur für Aufsehen gesorgt. Viele sahen darin einen Richtungswechsel, nachdem jahrelang das mobile Büro als Schlüssel zur Arbeitswelt der Zukunft gefeiert wurde. (dpa/rs)

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