Outsourcing in Deutschland

Zahl der F&A-Deals nimmt zu

01. September 2008
Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Das Auslagern von Geschäftsprozessen gewinnt auch hierzulande weiter an Bedeutung.

Outsourcing hat in Deutschland in den vergangenen Jahren grundlegend weiterentwickelt und an Stellenwert gewonnen. Verschiedene Sourcing-Modelle - etwa das selektive Outsourcing und Outtasking sowie On-Demand-Angebote - eröffnen Anwendern und Anbietern neue Chancen und geben dem Markt neue Impulse. Angesichts der Vielfalt der Services dürfte es den IT-Dienstleistern in Zukunft immer besser gelingen, auch spezifische Kundenanforderungen zu erfüllen. Allerdings steigen damit auch die Herausforderungen. Der Markt ist unübersichtlicher geworden, die Umsetzung und Steuerung von Outsourcing-Deals stellt an die Anwender hohe Ansprüche.

Foto: Experton Group

Neben dem IT-Outsourcing gewinnt das Auslagern von Geschäftsprozessen, das Business Process Outsourcing (BPO), weiter an Bedeutung. Infrastruktur-Outsourcing-Verträge waren allerdings auch im zweiten Quartal dieses Jahres am häufigsten (siehe Tabelle).

An zweiter Stelle rangiert laut Experton Group das Auslagern von Anwendungen. Am dritthäufigsten waren Deals mit mehreren Segmenten beziehungsweise Bestandteilen, sowie fach- und branchenspezifische BPO-Verträge, gefolgt von F&A-Outsourcing-Deals (Finance&Accounting).Ihre Zahl ist gegenüber dem ersten Quartal, aber auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Fast alle Branchen haben ihre F&A-Outsourcing-Aktivitäten in den letzten Monaten erhöht, beobachten die Analysten. (sp)

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