Betrugsserie

Zalando rutscht im laufenden Geschäft ins Minus

12. November 2015
Geringere Inkasso-Einnahmen und Investitionen in Technologie haben beim Modehändler Zalando im dritten Quartal 2015 für einen Verlust im laufenden Geschäft gesorgt.
Zalando-Zentrale in Berlin: Für das Gesamtjahr 2015 erwartet Zalando ein Umsatzplus.
Zalando-Zentrale in Berlin: Für das Gesamtjahr 2015 erwartet Zalando ein Umsatzplus.
Foto: Zalando

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei minus 23,5 Millionen Euro nach einem Plus von 3,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Wie das Berliner Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wuchs der Umsatz kräftig von 501,4 Millionen Euro auf 713,1 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr hatte es bei dem Online-Händler ungewöhnlich viele Betrugsfälle gegeben, wie Finanzvorstand Rubin Ritter sagte. Auf einem Teil der Rechnungen blieb ZalandoZalando sitzen. Ritter sprach von einem einstelligen Millionenbetrag. Inzwischen lägen die Betrugsfälle wieder auf normalem Niveau. Top-500-Firmenprofil für Zalando

Für das Gesamtjahr erwartet Zalando einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro, was einem Plus von etwa einem Drittel entspräche. In den ersten neun Monaten waren es 2,1 Milliarden Euro (Vorjahr 1,5 Milliarden Euro) bei einem bereinigten Ebit von 35,7 Millionen Euro (Vorjahr: 19,5 Millionen Euro). (dpa/rs)

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