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Zalando wird zum Angstgegner

04.03.2013
Von Henryk Hielscher

Auch P&C-Ableger Anson’s zählt bisher zu den Internet-Verweigerern, ebenso wie die Textildiscounter Takko und Kik oder der Sportartikelspezialist Intersport, der eine Online-Präsenz dem individuellen Engagement seiner angeschlossenen Fachhändler überlässt.

Auch das Nürnberger Modeunternehmen Wöhrl, das jüngst die Übernahme des Hagener Wettbewerbers SinnLeffers angekündigt hat, hält sich in Sachen E-Commerce bedeckt.

Sicher, die Internet-Spätzünder zählen mittlerweile zu den Ausnahmen. Das Gros der großen Namen verkauft Jeans und Blusen auch im Netz - mal mehr, mal weniger professionell. Gleichwohl fließt das meiste Geld wie eh und je in neue Filialen. Trotz des Rückgangs der Kundenfrequenz, wächst die Verkaufsfläche der Modehändler weiter.

Überflüssige Ladenflächen

Angesichts der Entwicklung warnte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub im Interview mit der WirtschaftsWoche bereits vor erheblichen Überkapazitäten: "25 bis 30 Prozent der Ladenfläche" hält Haub für überflüssig. "Es gibt zu viele Baumärkte und Textilhändler in Deutschland", so Haub, "über kurz oder lang wird sich da etwas tun."

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