MongoDB

Zehntausende ungesicherte Datenbanken im Internet entdeckt

10. Februar 2015
Die Datenbank MongoDB ist unter Web-Entwicklern populär, auch weil sie frei erhältlich ist. Viele haben MongoDB aber unsicher online gestellt, so dass vertrauliche Daten von Unbefugten eingesehen werden können. Auch große Unternehmen lassen die Sicherheitslücke offen.

Studenten am Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit (CISPA) in Saarbrücken haben mehrere zehntausend ungesicherte Datenbanken im Web entdeckt. "Jedermann konnte mehrere Millionen Kundendaten mit Namen, Adressen, E-Mails und Kreditkartennummern im Internet abrufen oder gar verändern", teilte die Universität Saarbrücken am Dienstag mit. Ursache sei eine falsch konfigurierte frei verfügbare Datenbank, auf der weltweit Millionen von Online-Shops und Plattformen ihre Dienste aufbauen.

Foto: mongoDB

Bei dem falsch implementierten Programm handelt es sich um die populäre NoSQL-Datenbank MongoDB, die als Open SourceOpen Source kostenlos verwendet werden kann. "Halten sich die Betreiber bei der Installation blind an die Leitfäden und bedenken nicht entscheidende Details, stehen die Daten schutzlos im Internet", erklärten die Saarbrücker Forscher (PDF-Link). Das Kompetenzzentrum habe Hersteller und Datenschützer informiert. (dpa/tc) Alles zu Open Source auf CIO.de

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