Leistungsqualität am Client der Nutzer wird selten gemessen

Zentrale Anwendungen: Performance unbekannt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Sechs von zehn Unternehmen verzichten darauf, die Performance zentraler Anwendungen an den User Clients zu messen. Das meldet der Anbieter Servicetrace in einer Umfrage.
Die Mehrheit der Unternehmen ermittelt nicht, wie ihre zentralen Anwendungen in punkto Verfügbarkeit und Geschwindigkeit an den Clients abschneiden.
Die Mehrheit der Unternehmen ermittelt nicht, wie ihre zentralen Anwendungen in punkto Verfügbarkeit und Geschwindigkeit an den Clients abschneiden.

Demnach scheint es in den Unternehmen wenig Klarheit darüber zu geben, wie die zentralen Anwendungen abschneiden. Immerhin gibt fast jeder dritte Befragte (32 Prozent) an, die Nutzer seien hinsichtlich Verfügbarkeit und Geschwindigkeit "vielfach nicht zufrieden".

Eine Mehrheit von 61 Prozent sei aber meistens oder immer zufrieden, versichern die Studienteilnehmer.

Worauf sich diese Einschätzung stützt, bleibt allerdings unklar. Denn 57 Prozent der Entscheider ermitteln nicht, wie hoch Verfügbarkeit und Antwortzeiten an den Arbeitsplätzen der Nutzer sind. 29 Prozent geben an, dies nur "teilweise" zu ermitteln. Weitere 14 Prozent verschaffen sich in diesem Punkt "durchgängig" einen Überblick.

Gleichzeitig geben 44 Prozent der Unternehmen an, die Leistungsqualität der Applikationen zentral zu messen. Was aber nur bedingt für Klarheit sorgt, so Servicetrace-Chef Markus Duus. Es helfe wenig, nur zentral den Output der Performance zu ermitteln, weil auf dem Weg zwischen RechenzentrumRechenzentrum und den Standorten der Benutzer ein erheblicher Teil der Leistungsqualität verloren gehen kann. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

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