Android

Symantec Security-Tipps

6 Tricks der Android-Hacker

09.12.2011, von Kolja Kröger

Die Android-Plattform ist offen, verbreitet sich stark und zunehmend fließt Geld. Auf diesen Wegen greift Android-Malware an.

Genau hinsehen sollte, wer im Android-Market shoppen geht. Hin und wieder schleicht sich getarnte Malware ein.Vergrößern
Genau hinsehen sollte, wer im Android-Market shoppen geht. Hin und wieder schleicht sich getarnte Malware ein.
Foto: Android Developer

Angreifer zielen vor allem aufs Geld ab: Ob sie den Smartphone-Nutzer direkt ausnehmen, dem sie ihre Malware unterjubeln, oder seine Daten weiterverkaufen. Der Security-Anbieter Symantec hat Schadprogrammen für die Android-Plattform identifiziert, mit denen Cyberkriminelle auf Raubzug gehen. Trojaner schicken kostenpflichtige SMS, Spiele sammeln Bewegungs-Daten und andere spähen mobile TANs aus.

Nur wenn diese Tricks auf Dauer Erfolg haben, investieren Angreifer auch in Zukunkt in die Entwicklung von Android-Malware, prognostiziert Eric Chien, technischer Direktor für Security Response bei Symantec, in der kostenlos verfügbaren Studie "Motivations of Recent Android Malware". Noch sei die Gefahr vergleichsweise gering. Das hieße im Umkehrschluss: Wachsamkeit könnte den Kriminellen das Wasser abdrehen.

Wachsamkeit dreht Cyber-Gangstern das Wasser ab

  • 1. Teure SMS: Das Spielchen kennen wir von den Dialern aus der guten alten 56K-Modem-Zeit, als wir noch minütlich fürs Surfen zahlten. Der Trojaner Android.FakePlayer spielt es auf dem Smartphone weiter. Getarnt als harmlose App verschickt er heimlich SMS an eine kostenpflichtige Nummer, die der Angreifer abkassiert. Pro Infektion kommen dabei 13 US-Dollar zusammen, die auf der Telefonrechnung nicht so leicht auffallen. Dagegen hilft: Genau prüfen, welcher App man Zugriff auf SMS erlaubt. Und die Rechnung lesen.

  • 2. Die schnüffelnde Schlange: Nostalgiker aufgepasst: Android.Tapsnake ist eine komplett funktionsfähige Smartphone-Version des alten Handy-Spiels Snake, aber versendet im Hintergrund alle Viertelstunde die GPS-Koordinaten des Nutzers. Das sind Daten, die sich weiterverkaufen lassen. Andere Spyware zeichnet laut Symantec auch Telefonate, E-Mails oder SMS auf, manche schalten sogar das Mikrofon an - ideal für Wirtschaftspionage.

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