Android-Smartphone

LG G2 im Test

Wenn Dennis nicht gerade ein Smartphone testet oder ein Youtube-Video abdreht, ist er im Fitnessstudio oder in den Alpen beim Motorradfahren (Sommer) oder Snowboarden (Winter) zu finden – Sport gehört für ihn einfach zum Leben dazu. Nicht zu vergessen ist seine Reiseleidenschaft, er fühlt sich vor allem in den USA gut aufgehoben – zumindest für eine gewisse Zeit.
LG bringt mit dem G2 ein Smartphone in schickem Design, mit ausreichend Kraft und vielen nutzwerten Features auf den Markt. Wie sich das Gerät im Detail schlägt, erfahren Sie im Test.

Das aktuelle Flaggschiff G2 von LG hat einiges auf dem Kasten. Die Koreaner orientieren sich nämlich am Praxis-Verhalten der Nutzer, weshalb unter anderem die "Rear Keys", also die Tasten auf der Rückseite des Geräts zustande kamen.

Handhabung und Display: Randloser Bildschirm überzeugt

LG verpasst dem G2 einen nahezu randlosen Bildschirm, was dem Gerät einen besonderen Touch verleiht. Das 5,2 Zoll große IPS-Display löst dabei in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf, was einer Punkdichte von 424 ppi entspricht. Inhalte sind dadurch knackscharf und Schriften sowie Rundungen weisen keine Unschärfen oder Treppenbildungen auf. Weil außerdem die Leuchtkraft mit gemessenen 383,63 cd/m² recht hoch ist, wirkt das Bild noch ansprechender. Darüber hinaus funktioniert die Bedienung des Touchscreens schnell und ohne Probleme.

Beim Gehäuse des G2 setzt LG komplett auf Kunststoff. Das vermittelt allerdings keinen sehr hochwertigen Eindruck, weil es knarzt. Zudem fühlt sich das Gehäuse dick an, obwohl es nur 8,9 Millimeter in der Tiefe misst. Die 140 Gramm Gesamtgewicht sind deutlich spürbar.

Die Bedienung über die rückwärtigen Tasten klappt nach kurzer Eingewöhnung ohne Probleme, echte Vorteile sind uns allerdings nicht aufgefallen.
Die Bedienung über die rückwärtigen Tasten klappt nach kurzer Eingewöhnung ohne Probleme, echte Vorteile sind uns allerdings nicht aufgefallen.

Beim LG G2 gibt es keine seitlichen Tasten wie von anderen SmartphonesSmartphones gewohnt. Auf der Rückseite unter der Kamera befinden sich die "Rear Keys". Der mittlere Button ist die Power-Taste, die Buttons mit den Richtungspfeilen nach unten und oben sind für die Lautstärke zuständig. Sie sind dort angebracht, wo sich bei natürlicher Telefon-Haltung der Zeigefinger auf dem Gerät befindet, um beispielsweise während eines Telefonats die Lautstärke komfortabel zu regulieren. Im Alltag macht es kaum einen Unterschied, ob die Tasten hinten oder an der Seite verbaut sind, nur eine Umgewöhnung ist es schon. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Um das Display zu entsperren, müssen Sie übrigens nicht immer mit dem Finger den hinteren Button bedienen. Es reicht lediglich, den deaktivierten Bildschirm zwei Mal hintereinander anzutippen. Umgekehrt können Sie ihn sperren, indem Sie zwei Mal auf eine freie Fläche auf einem der Startbildschirme tippen. Das funktioniert im Test einwandfrei.

Handhabung und Bildschirmqualität

LG Electronics G2 (Note: 2,49)

Verarbeitungsqualität

2 = hoch

Menüführung

Akku wechselbar

nein

Bedienung Touchscreen / Touchscreen-Technik

1 / kapazitiv

Bildschirm: Technik / Diagonale / Größe / Auflösung / Punktedichte

Bildschirm-Qualität: Kontrast / Helligkeit

1263:1 / 384 cd/m²

Internet und Geschwindigkeit: Gut, geht aber besser

In der Praxis zeigt sich das LG G2 aufgrund der leistungsstarken Quad-Core-CPU Snapdragon 800 von Qualcomm mit 2,3 GHz besonders performant. Während der Bedienung fallen uns keine Verzögerungen auf, da das System insgesamt sehr zügig arbeitet. Selbst aufwändige Spiele zwingen das Gerät nicht in die Knie. Im Benchmark Smartbench 2012 erzielt das G2 ein Endergebnis von 7748 Punkten. Verglichen mit dem Galaxy Note 3, das mit der gleichen CPU arbeitet, hinkt es deutlich hinterher.

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