Studie von Matrix42

BYOD in deutschen Unternehmen angekommen



Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.

Kaum technisch auf BYOD vorbereitet

Und obwohl 77 Prozent der Unternehmen Enterprise Mobility als wichtiges Thema in den nächsten zwei Jahren sehen, nutzt aktuell nur jede achte Firma Desktop-Virtualisierung (etwa Citrix) oder hat Web-basierende Anwendungen im Einsatz. Auch spezielle Verwaltungslösungen, etwa ein Mobile-Device-Management-System (15 Prozent), Software für das Client- (10 Prozent) beziehungsweise IT-Service-Management (9 Prozent) oder ein Self-Service-Portal respektive Servicekatalog für die Anwender (3 Prozent) sind laut Umfrage derzeit noch dünn gesät.

Angesichts dieser Rahmenbedingungen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Sicherheit und der Zugriff auf Unternehmensdaten und -applikationen als größte Herausforderung von BYOD gesehen wird. Knifflige BYOD-Aspekte wie die Durchsetzung von Regeln, der komplexe Support, (steuer)rechtliche Probleme oder die Gerätevielfalt, die selbst First Movern noch Kopfschmerzen bereiten, werden dagegen von vielen Firmen unterschätzt. (Computerwoche)

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