21.02.2012, von Dennis Steimels
Das Gehäuse des HTC Velocity 4G besteht aus stabilem Kunstoff, dass aus einem Guss gefertigt wurde. Nur der Akkudeckel besteht aus Aluminium. Insgesamt fühlt sich das LTE-Smartphone sehr hochwertig an und macht keine unangenehmen Geräusche. Allerdings sitzt der Lauter-Leiser-Wippschalter am rechten Gehäuserand etwas locker im Rahmen. Damit auch jeder sieht, dass Sie ein LTE-Gerät in der Hand halten, ist unten auf der Rückseite das Vodafone-Emblem mit der Schrift "LTE/4G" in Rot abgebildet.
| Im Speedtest erreichte das HTC Velocity 4G bis zu 47 Mbit/s. Hier über 26 Mbit/s. |
Vodafone bietet anfangs mobile Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s an. Bei einer Presseveranstaltung von Vodafone in Düsseldorf hatte PC-WELT die Möglichkeit, die Vorzüge des schnellen LTE-Netzes live zu erleben. In ersten Tests erreichten wir Bandbreiten von knapp 15 bis zu satten 47 Mbit/s. Das machte sich vor allem bei umfangreichen Webseiten mit vielen Flash-Inhalten, Bildern und Videos bemerkbar -dDie Ladezeit halbierte sich nahezu gegenüber HSDPA.
LTE ist allerdings nicht bei ein- und ausgehenden Anrufen verfügbar, da Sie derzeit noch nicht im LTE-Netz telefonieren können. Dazu wechselt das Smartphone ins 3G-Netz. Der Nachteil dabei: Ihre aktuelle Verbindung wird dabei unterbrochen und muss nach dem Telefonat wieder neu aufgebaut werden.
Die allgemeine Performance des HTC Velocity 4G ist hervorragend. Verantwortlich ist dafür der Dual-Core-Prozessor Qualcomm APQ 8060 mit einer Taktung von 1,5 GHz. Im Smartbench 2012 erreichte das HTC-Gerät 2127 Punkte. Zum Vergleich: Das derzeit beste Android-Smartphone, das Samsung Galaxy Note kam auf 4558 Punkte.
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