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Wie man die Akku-Lebensdauer verlängert

13.04.2010, von Bernhard Haluschak

Damit Ihr iPhone- oder Smartphone-Gerät nicht bereits nach einem halben Jahr signifikant an Laufdauer einbüßt, müssen Sie ihr Mobiles Gerät sorgsam behandeln. Wir sagen Ihnen, was Sie dabei beachten sollten.

Lösung: Die Smartphone-Hersteller sprechen dem Lithium-Ionen-Akku in der Regel eine Lebensdauer von mehr als drei Jahren zu. Zusätzlich soll die Energieversorgung 400 bis 500 Ladezyklen unbeschadet überstehen. Damit die Akkus diese Vorgaben erreichen, muss der Benutzer das mobile Gerät entsprechend pflegen.

Cool bleiben: Die Lithium-Ionen-Akkus fühlen sich bei Betriebstemperaturen zwischen 20 und 40 Grad Celsius am wohlsten. (Quelle: GP Batteries)Vergrößern
Cool bleiben: Die Lithium-Ionen-Akkus fühlen sich bei Betriebstemperaturen zwischen 20 und 40 Grad Celsius am wohlsten. (Quelle: GP Batteries)

Die Temperatur der Akkuzelle während des Entladevorgangs hat einen gravierenden Einfluss auf die erreichbare Gesamtakkukapazität beziehungsweise Lebensdauer. Die Lithium-Ionen-Akkus vertragen weder zu hohe noch zu niedrige Temperaturen. Die ideale "Arbeitstemperatur" liegt laut Akkuherstellern zwischen 20 und 40 Grad Celsius.

Schon bei einer Umgebungstemperatur von 60 oder 10 Grad Celsius erreicht die Energiequelle nur noch einen Teil ihrer Gesamtkapazität und auch Lebensdauer, da diese Bedingungen den Alterungsprozess und den Leistungsverfall der Lithium-Ionen-Zelle beschleunigen. Deshalb schützen Sie den Gerät-Akku vor übermäßiger Kälte oder Hitze, wie etwa direkte Sonneneinstrahlung oder winterlicher Kälte.

Zusätzlich achte Sie darauf, dass Sie das mobile Gerät "richtig" Auf- und Entladen. Durch die begrenzte Anzahl von Ladezyklen bei Lithium-Ionen-Akkus sollten Sie ständiges Nachladen - wenn nicht erforderlich – vermeiden. Diese "Miniladezyklen" zum Beispiel in einer Docking-Station ersetzen zwar nicht einen vollständigen Lade- und Entladezyklus, beeinflussen aber die Lebensdauer der Akkuzelle negativ.

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