iPhone

Interaktive Pixel

QR-Codes mit dem iPhone nutzen

11.05.2012, von Matthias Zehden

QR-Codes machen Bilder interaktiv. In den kleinen pixeligen Flächen kann man recht einfach alle möglichen Daten unterbringen, und das iPhone eignet sich ideal zum Auslesen. Wir zeigen, wie QR-Codes aktuell genutzt werden.

Die meist kleinen quadratischen Markierungen mit ihren scheinbar chaotisch angeordneten Pixeln sind heute fast allgegenwärtig. Wer darauf achtet, findet die sogenannten QR-Codes auf immer mehr Plakaten, in Zeitschriften und an vielen anderen Orten. Es gibt sie zwar schon seit 1994, aber erst mit der starken Verbreitung von Smartphones mit Kameras und spezifischen Apps zum Dekodieren sind sie breit gestreut im privaten Umfeld anzutreffen, vor allem in der Werbung.

Was sind QR-Codes?

Im Prinzip sind QR-Codes eine zweidimensionale Alternative zum einfachen Strichcode, den man heute auf fast allen Verpackungen findet. Sie kommen ursprünglich aus Japan und wurden als maschinenlesbare Markierung von Autoteilen entwickelt. Die Pixel der Codes stehen für digital kodierte Daten, wobei die zwei Zustände hell und dunkel den digitalen Bits entsprechen. Während ein gewöhnlicher Strichcode (EAN-Code) auf einer Verpackung nur magere 13 Ziffern umfasst, entspricht die maximale Datenmenge eines QR-Code über 7000 Ziffern beziehungsweise knapp drei Kilobyte Daten. Das reicht je nach Zeichenkodierung für ungefähr eine halbe bis eine reine Textseite in der iPhoneWelt. Darin lässt sich schon so einiges an Information unterbringen.

Der Code wird mit einem Scanner eingelesen und entschlüsselt. Das kann auch ein iPhone mit einer entsprechenden App sein, wie wir sie auf Seite 31 vorstellen. Neben gewöhnlichem Text kann ein QR-Code auch URLs, vorgefertigte SMS oder viele andere Datenarten enthalten (siehe Tabelle rechts).

Von analog auf digital

Ein QR-Code ist im Prinzip so etwas wie ein gedrucktes Gegenstück zum Link auf einer Webseite. Er stellt eine Verknüpfung von analogen und digitalen Medien her. Dabei transportiert er nicht nur Informationen, sondern ermöglicht dem Scanner auch bestimmte Aktionen. Eine Zeitschrift kann einen QR-Code verwenden, um - wie bei einem online erschienenen Artikel - über eine URL weiterführende Informationen im Web zu verknüpfen oder die Download-Adresse für eine erwähnte Software. Da ist es natürlich praktisch, wenn das Scannen des Codes gleich dazu führt, den Browser zu starten und die entsprechende URL zu öffnen. Das Verlinken von Websites ist wohl momentan die häufigste Anwendung der quadratischen Codes. Sie ist auch auf vielen Plakaten zu finden und sogar schon bis in die Werbung der bekannten Discounter vorgedrungen.

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Andrew Twitchell - 11.05.2012 12:51
Guter Artikel. Ich rate aber zu Vorsicht in Bezug auf die kostenlose QR-Code-Generatoren, zu einem geben Sie keine Garantie zur Dauerhaftigkeit der QR Codes, Ihr Code könnte jederzeit ins leere führen. Des weiteren haben Sie keine Auswertung sowie Verwaltung Möglichkeiten. Besuchen Sie uns doch mal unter http://www.geckotag.de und sehen Sie sich unsere Features an. Falls Sie fragen haben kontaktieren Sie mich gerne. :-)?
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