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So werden Verträge krisenfest

Kritische Faktoren für den Outsourcing-Erfolg

07.10.2009, von Oliver Häussler

Die Wirtschaftskrise verändert auch die Art der Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Kunden. Wer wettbewerbsfähig bleiben und nicht an Innovationskraft verlieren will, muss seine Outsourcing-Verträge entsprechend anpassen.

Die Partnerschaft zwischen Anbieter und Kunde befindet sich auf dem Prüfstand: Nach einer aktuellen Outsourcing-Studie des Beratungs- und IT-Dienstleisters Logica und der Outsourcing Unit der London School of Economics (LSE) müssen Outsourcing-Verträge der momentanen wirtschaftlichen Situation angepasst werden, "indem sowohl Risiken als auch Gewinne auf die Vertragspartner aufgeteilt werden".

Outsourcing-Lernkurve: Nur durch die Veränderung der Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunde kann die Innovationskraft ausgeschöpft werden.Vergrößern
Outsourcing-Lernkurve: Nur durch die Veränderung der Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunde kann die Innovationskraft ausgeschöpft werden.

Viele Outsourcing-Verträge beschränken sich auf die reine Vertragsadministration und das Outsourcing-Management. Aus Sicht der Studienverfasser zu wenig, angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage. Laut Untersuchung müssen sich die Partnerschaften hin zu einer gemeinschaftlichen Führung entwickeln. "Nur wenn gemeinsam Innovationen vorangetrieben werden, kann das Potenzial des Outsourcings und der IT als Wettbewerbsvorteil voll ausgeschöpft werden", heißt es im Ergebnis. Allzu oft werde Outsourcing von IT-Verantwortlichen vorwiegend zur Kostenreduzierung eingesetzt, was kurzfristig auch erhoffte Erfolge erzielen mag. Jedoch: "Wer in Krisenzeiten ausschließlich auf Kostenreduktion und -effizienz setzt, ist auf lange Sicht unwirtschaftlich", warnt Jean Marc Lazzari, CEO, Outsourcing Services bei Logica.

Je intensiver die Zusammenarbeit, desto höher ist die Performance und die Innovationskraft.Vergrößern
Je intensiver die Zusammenarbeit, desto höher ist die Performance und die Innovationskraft.

Die Studie, die unter dem Titel "Step Change - Collaborating to Innovate" erschienen ist, soll Unternehmen helfen, ihre Outsourcing-Partnerschaften gezielt auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Lazzari: "Durch den Austausch von Know-how und die Aufteilung der Risiken können Unternehmen innovative Ideen umsetzen und wettbewerbsfähig bleiben."

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