Dynamic IT
Fujitsu

IT-Komplettpaket für Bildungseinrichtungen

"Managed Learning" bringt Schulen ans Netz

21.08.2006

Dabei setzt die Stadt auf die von Fujitsu Siemens Computers IT Product Services entwickelte Komplettlösung "Managed Learning". Sie bündelt alle für die Installation und den Betrieb des Campus-Netzes nötigen Dienstleistungen und sorgt für die Sicherheit und Hochverfügbarkeit der gesamten Infrastruktur.

Ganz bewusst liegt dabei ein Schwerpunkt auf dem Monitoring des Campus-Netzes: Unregelmäßigkeiten im Betrieb werden von den Administratoren erkannt, bevor die Funktionsfähigkeit der genutzten Komponenten beeinträchtigt wird. Über Service Level Agreements sind zwar Reaktions- und Wiederherstellzeiten mit dem Kunden vereinbart, doch beim Anspruch an Sicherheit und Hochverfügbarkeit setzen die Service-Experten die Messlatte von vornherein sehr hoch: Neben der im gesamten Schulnetz implementierten Virenschutzlösung mit Suchmuster-Dateien und Protokollauswertung nimmt das Software-Management eine zentrale Rolle ein. Die von den Herstellern bereitgestellten Sicherheits-Patches und Updates werden direkt nach Verfügbarkeit an die IT-Systeme verteilt und installiert. Das gilt auch für die Lernsoftware, die auf die einzelnen Client-Systeme aufgespielt wird. Zudem kümmern sich die Systemadministratoren um das zentrale Berechtigungsmanagement und sorgen dafür, dass unbefugte User und Hacker keinen Zugang zum System erhalten.

Rolf Stühmer, Entwicklungsleiter des Managed Learning-Konzeptes bei Fujitsu Siemens Computers IT Product Services, bringt das Konzept der Betreiberlösung auf den Punkt: "Wir sorgen dafür, dass die modernen Lehr- und Lernmittel jederzeit einsatzbereit sind – das ist unsere Kernkompetenz. So muss nicht jede Bildungseinrichtung das Rad neu erfinden. Vielmehr profitieren alle Beteiligten von einer professionell verwalteten Infrastruktur – ganz wie im Berufsleben."

Davon profitieren in Unna inzwischen rund 10.000 Schülerinnen und Schüler und die 620 Lehrkräfte an den 21 Schulen. "Managed Learning" hat den bis dahin herrschenden EDV-Wildwuchs aus einer Vielzahl völlig unterschiedlich gewachsener Medien- und Computerausstattungen beseitigt. Das Problem schien lange unlösbar: 2001 errechnete ein Gutachter für den Medienentwicklungsplan einen Investitionsbedarf von drei Millionen Euro, dazu zehn neue Administratoren. Nach intensiver Diskussion und Beratung durch die Stiftung "Partner für Schule NRW" entschied sich die Stadt Unna für die Infrastruktur eines Schulcampus, statt weiterhin in nicht zukunftsfähige Insel-Lösungen zu investieren.

Heute sind alle Schulen der Stadt mit leistungsfähigen Datenverbindungen vernetzt und intern mit der Infrastruktur für ein drahtloses Computernetz (WLAN) ausgestattet. Statt fest installierter PC-Labore schaffen drahtlos vernetzte Notebook-Klassen die Chance, dort zu lernen, wo Schüler und Lehrer dies wünschen. Ob im Klassenzimmer, auf dem Schulhof, zuhause oder im städtischen Zentrum für Information und Bildung: Der Zugang zum Schulnetz "Unit 21" und zum WorldWideWeb ist überall möglich. Das Notebook wird so zum selbst verständlichen Arbeitsmittel, überall dort, wo die Schulen es einsetzen wollen - von Klasse eins bis zum Abitur.

"Diese IT-Infrastruktur setzt eine Hochverfügbarkeit voraus, welche ihresgleichen in der Industrie sucht. Denn jede Minute Stillstand der Technik ist vergebene Lehrzeit. Deshalb sind wir als IT-Dienstleister besonders stolz darauf, mit der vorhandenen Lösung nicht nur einen Beitrag für eine höchst zuverlässige Lerninfrastruktur zu leisten, sondern vor allem auch Bildung und Chancen einer unserer wichtigsten Ressourcen, nämlich unserer Kinder, zu fördern", sagt Richard Schlauri, Geschäftsführer Fujitsu Siemens Computers Servicegesellschaft in Deutschland.

Das Betreibermodell "Managed Learning" setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen.Vergrößern
Das Betreibermodell "Managed Learning" setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen.
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