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Kleiner Wegweiser

Cloud Computing im Klartext

25.09.2009, von Katharina Friedmann 

Angesichts des Wirrwarrs an Cloud-Computing- und Cloud-ähnlichen Anwendungen, die auf dem Markt angeboten oder bereits in Unternehmen eingesetzt werden, fällt es mitunter schwer, zu definieren, was Cloud Computing tatsächlich ausmacht. Die Experton Group beschreibt die Schlüsselmerkmale, Bezugsformen und Einsatzvarianten des Cloud-Modells.

Beim Cloud Computing handelt es sich laut Experton-Definition um ein auf Nutzungsbasis abgerechnetes Modell für den On-Demand-Netzzugriff auf einen gemeinsam genutzten Pool von konfigurierbaren Computing-Ressourcen (etwa Netze, Server, Storage, Applikationen oder Services). Letztere lassen sich schnell und mit wenig Aufwand auf Seiten des Dienstleisters bereitstellen. Ein solches Cloud-Modell, so das Beratungshaus, zeichnet sich durch fünf wesentliche Merkmale aus:

1. On-Demand Self-Service;

2. pervasiver Netzzugang;

3. standortunabhängige Ressourcen-Pools;

4. schnelle Ausdehnung;

5. nutzungsabhängige Bezahlung.

Für einen Cloud-Service gibt es folgende Bezugsformen:

1. Cloud Software as a Service (SaaS): Hierbei handelt es sich um ein Modell für den On-Demand-Einsatz von Applikationen, bei dem der Anbieter seine Software lizenziert - und möglicherweise auch die von Drittanbietern für die Nutzung über das Internet.

2. Cloud Plattform as a Service (PaaS): PaaS ist ein Internet-basierendes On-Demand-Modell für eine skalierbare, kollektiv genutzte Umgebung von Lösungsschichten und der zugrunde liegenden Infrastruktur für Entwicklung und Einsatz von Applikationen.

3. Cloud Infrastructure as a Service (IaaS): Damit ist ein Internet-basierendes On-Demand-Modell für eine gemeinsam genutzte, virtuelle Infrastruktur gemeint, die sich für diverse Einsatzzwecke bereitstellen lässt.

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