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Laptop-Diebe haben leichtes Spiel

19.10.2009

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Nach einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Forschungsinstituts Ponemon bleiben an den Flüghäfen wöchentlich 16 000 Laptops liegen. Nach seriösen Schätzungen geht jedes zehnte Notebook sogar schon im ersten Betriebsjahr verloren. Umfassende Sicherungsmechanismen, die beim Verlust des Geräts den Schutz der Daten sicherstellen, sind nur in jedem dritten mobilen Rechner installiert. Eine große Gefahr für das Firmenwissen.

In Zeiten, in denen fast täglich über den laschen Umgang mit vertraulichen Daten oder den Diebstahl ganzer Datenbestände berichtet wird, geraten die alltäglichen Gefahren für sensible Unternehmensinformationen leicht aus dem Blick. Denn nur die spektakulärsten Fälle von Datenmissbrauch wie bei der Schweizer Bankgesellschaft, der Deutschen Telekom oder Online-Maildiensten geraten in die Öffentlichkeit. Dabei dürfte der tägliche Datenverlust durch verlorene oder gestohlene Laptops in der Summe mindestens ebenso gravierende Auswirkungen haben.

An Flughäfen: Wöchentlich gehen 16.000 Laptops verloren

Mehr als die Hälfte der abhanden gekommenen Laptops enthalten vertrauliche Daten. Sicherungsmaßnahmen haben nur gut ein Drittel der Laptop-Besitzer ergriffen.Vergrößern
Mehr als die Hälfte der abhanden gekommenen Laptops enthalten vertrauliche Daten. Sicherungsmaßnahmen haben nur gut ein Drittel der Laptop-Besitzer ergriffen.
Foto: Ponemon Institute

Nach der Studie "Airport Insecurity" des amerikanischen Ponemon Instituts aus dem letzten Jahr gehen Geschäftsreisenden an den größten Flughäfen der USA und in EMEA wöchentlich die unfassbare Zahl von mehr als 16.000 Laptops verloren. Allein die größten fünf amerikanischen Airports verzeichnen den Verlust von 5.000 Geräten wöchentlich, an den größten fünf europäischen Flughäfen sind es mehr als 3.000.

Besonders alarmierend: Mehr als die Hälfte der befragten Reisenden geben an, ihre Laptops enthielten vertrauliche Informationen. 65 Prozent von ihnen haben keine Maßnahmen ergriffen, um die sensiblen Daten zu schützen. Nur ein Drittel der Geräte fand zu seinem Besitzer zurück. Und selbst die Geräte, die im Fundbüro des Flughafens eingingen, wurden nur von der Hälfte ihrer Besitzer dort abgeholt.

"Mit dem nach wie vor wachsenden Einsatz mobiler Endgeräte steigen gleichzeitig auch die Sicherheitsansprüche an sie. Gerade für Unternehmen ist es unerlässlich, sicherzustellen, dass Geräte und darauf vorhandene sensible Daten zuverlässig gesichert sind", sagt Bernd Wagner, Senior Vice President Deutschland von Fujitsu Technology Solutions. Deswegen bietet Fujitsu jetzt als erster Infrastruktur-Anbieter einen Komplettschutz für mobile Endgeräte und darauf befindliche Daten an.

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