| Inhalt dieses Artikels: | |
| Konzentration auf Neukunden | |
| Cross- und Up-Selling verlieren an Bedeutung | |
02.02.2010, von Ima Buxton
Nach Einschätzung der Analysten wird der CRM-Software-Markt die aktuelle wirtschaftliche Krise besser überstehen als andere IT-Anwendungsbereiche. Für höhere Umsätze rücken die Unternehmen die Neukundenakquise stärker in den Fokus - planen allerdings keine Neuinvestitionen.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Gartner-Studie, wonach die Umsätze am CRM-Markt in 2010 mit einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht ansteigen werden. "Die Rezession hatte im vergangenen Jahr weniger Auswirkungen auf den CRM-Markt als auf andere Software-Marktsegmente", erläutert Gartner-Analyst Chris Pang die Studienergebnisse.
Das IT-Beratungshaus Gartner hatte im dritten Quartal 2009 insgesamt 302 europäische Geschäftsführer und IT-Leiter, die die CRM-Strategie ihres Unternehmens maßgeblich beeinflussen, zu ihren CRM-Planungen für 2010 befragt. "Während die Umsatzerwartungen für CRM-Software leicht anstiegen, zeigten sich die Studienteilnehmer bei ihren CRM-Investitionen noch zurückhaltend: 45 Prozent der Befragten planen keine Investitionen in neue CRM-Technologien, das sind fünf Prozent mehr als 2008." Die besten Wachstumschancen attestieren die Gartner-Analysten nach wie vor den Themen SaaS, E-Commerce und CRM-Analyse, für die sie eine steigende Nachfrage erwarten.
Bei den primären Zielen für CRM-Initiativen im laufenden Jahr zeigte sich ein Wechsel der Prioritäten: Die Gewinnung von Neukunden erhielt einen neuen Stellenwert und rückte von Platz sechs im Jahr 2009 auf aktuell Platz zwei. "Die Höherstufung des Themas zeigt, dass Unternehmen nun glauben, Neukunden finden zu müssen anstatt sich ausschließlich auf ihre Bestandskunden zu konzentrieren", sagt Pang.
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